Lateinische Sprache

Opus-Arbeit

Die Lateinische Sprache

Die lateinische Sprache

Die lateinische Sprache wurde in der Frühzeit Roms nur in der Stadt und in Latium gesprochen. Dieses Lateinische war mit dem Sabellischen, Oskischen, dem Umbrischen und der Sprache der Volsker verwandt. Erst im Zug der römischen Eroberung, konnte sich das Lateinische in ganz Italien und später in der antiken Welt als Gebrauchssprache durchsetzen. Das älteste lateinische Alphabet bestand aus 21 Zeichen, die unseren heutigen Buchstaben entsprechen. U und V wurden zunächst nicht unterschieden und erst später kamen aus dem Griechischen die Buchstaben Y und Z dazu. Die Buchstaben J und W kommen hingegen im lateinischen Alphabet nicht vor.

Römische Volks-, Bauern- und Stadtsprache

Sakrale römische Poesie, Inschriften und die Zwölftafelgesetze sind die ältesten schriftlichen römischen Zeugnisse. Als Volks- und Bauernsprache wurde das Lateinische zunächst gesprochen – sermo plebeius (Volkssprache) und sermo rusticus (Bauernsprache). Später entwickelte sich eine bei Juristen, Politikern und Rednern beliebte Form einer Stadtsprache (sermo urbanus), wie sie etwa Caesar oder Cicero nutzten. Die in der Kaiserzeit gebräuchliche Sprache war schließlich ein „Vulgärlatein“ (sermo vulgaris), die im einfachen Volk gesprochen wurde.

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