Römisches Mosaik – kunstvolle bunte Steinchen

Nennig-Mosaik-Löwe

Nennig-Mosaik: Löwe by Carole Raddato.

Faszinierend: Die Welt des römischen Mosaik

Römisches Mosaik lösten im antiken Rom zunehmend die Malerei ab. Die Kunst der eingelegten Steine und die Zusammensetzung der verschiedenen Schattierungen und Farben waren eine besondere Herausforderung und Passion in der römischen Kunst. Römisches Mosaik wurde zunächst für Fußböden verwendet und schließlich wurden auch Wände und Decken mit römischem Mosaik geziert.

Römisches Mosaik: Für die Nachwelt erhalten

Es ist wahr, die alten Römer zeigen eine nie wieder gesehene exquisite Perfektion von Farben, Tönungen und Schattierungen in den wunderbaren Reproduktionen der weltberühmten Gemälde an den Wänden des St. Peter in Rom. Aber viele alte Mosaike blieben auch erhalten und konnten für die Nachwelt konserviert werden.

Sie bezeugen in der Kunst der Römer die Schönheit und höchstes Können von Mosaiken – wie etwa die Schlacht von Issos, die in Pompeji entdeckt wurde. Diese geniale Kunst der Mosaike hatte ihren Ursprung und eine wunderbare Entwicklung in den Händen der alten Römer.

Die bunte Welt des Mosaik

Das Wort Mosaik leitet sich übrigens aus dem spätlateinischen Musaicum (opus – Werk den Musen gewidmet) ab. Als Musivische Technik bezeichnet man das Zusammensetzen von verschiedenfarbigen flachen Plättchen aus Stein, Metall oder Holz zu dekorativen Mustern. Das Mosaik gewinnt im kunsthandwerklichen Bereich in neuester Zeit wieder an Bedeutung. Im Main Tower in Frankfurt am Main befindet sich etwa ein eindrucksvolles Wandmosaik „Frankfurter Treppe“ des Berliner Künstlers Stephan Huber.

Selbst ein Mosaik gestalten!

Und so können auch sie Ihr eigenes Mosaik kreieren: An der Hauswand, auf Blumenkübeln oder Glasvasen, auf Tellern, dem Fußboden … Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Lassen Sie sich von der alten Kunst des Steine-Legens verzaubern … Auf den Römershop-Seiten des Forum Traiani finden Sie alles, was Sie dazu benötigen und zudem die passenden Anleitungen und Bastelsets – auch für Schulklassen!

Mosaik Geschichten

Übrigens fand man zwischen Euphrat und Tigris, in Mesopotamien, nahe der Stadt Ur, die ältesten Mosaike der Welt aus sumerischer Zeit (ca. 2500 – 3000 v. Chr.). Es handelte sich dabei um Säulen aus Palmenstämmen, die eine Ummantelung mit Asphalt (Mischung aus Bitumen und Gesteinskörnung) aufweisen und mit Mosaiksteinen verziert sind. Mosaiksteine kamen jedoch schon zu dieser Zeit auch als Material für Wandfriese in Gebäuden und als Verzierungen von Schmuckkästchen zum Einsatz.

Besonders im römischen Reich waren Mosaike weit verbreitet. Viele Fußböden, aber auch Wände in Wohnbauten der gehobenen sozialen Schicht, waren mit Mosaiken dekoriert. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert waren vor allem schwarz-weiß-Mosaike beliebt, wobei geometrische Motive dominierten. Figürliche Darstellungen sind eher selten und werden erst im zweiten Jahrhundert beliebt. Seit dem zweiten Jahrhundert kommen auch mehrfarbige Mosaike vor. Im Osten des Reiches herrschen klassisch griechische Stilelemente und Traditionen vor. Denn die Mosaikkunst wurde vor allem im Byzantinischen Reich betrieben. Bekannte spätantike Mosaike befinden sich unter anderem im italienischen Ravenna.

Auch in Deutschland befinden sich einige ältere Mosaiken, die aus der Zeit der römischen Besatzung stammen. Eines der Bekanntesten ist das Dionysos-Mosaik in Köln, das 1941 bei Schachtarbeiten gefunden und über dem das Römisch-Germanische Museum errichtet wurde.

Mosaik basteln mit dem Römershop

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Nennig-Mosaik-Löwe

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