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Andreas Hopson - Forum Traiani
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Frauen - femina Römer Lexikon A-Z

Eheliche Gewalt – „in manum conveniebat“

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Blumen gibt es im Römershop.

Eheliche Gewalt – die römische Hochzeit ohne Zeremonie

Römische Frauen wurden in die Familien ihrer Männer aufgenommen – kamen in deren Gewalt („in manum conveniebat“).

Dies konnte auf drei verschiedene Arten geschehen: durch Gewohnheitsrecht, das „coemptio“ und „confarreatio“ – dies geschah, wenn die Frau ein ganzes Jahr im Haus des Mannes wohnte, ohne drei Nächte von dort fern zu bleiben. Nicht einmal ihr Vater konnte sie dann von dort wieder auslösen. Die Wohnung war dann zum ehelichen Heim geworden und das Recht des Vaters galt als verjährt. Auf diese Weise konnte eine Verheiratung auch ohne eine Hochzeit oder ein Zeremoniell von statten gehen. 

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Häuser - Villa Römischer Garten - hortus

Römisches Haus: Atrium – Zentrum des Wohnens

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Römermuseum — Nachbau eines Atriums aus der Römerzeit; by User:Mattes (creative commons).

Römisches Haus: Im zentralen Atrium tobt Leben

Römisches Haus: Durch die große Eingangstür kam man in das Atrium. Dieses war einer der wichtigsten Wohnräume im römischen Haus.

In anderen Teilen dieses Raumes hielten sich die römischen Familien und die Klienten der Römer auf. In der römischen Frühzeit arbeiteten die Hausfrauen und ihre Sklavinnen auch im Zentrum des Hauses, dem Atrium. Nahe an der Tür gelegen, stand in der Regel der Altar für die Hausgötter, die Laren. Im überdachten Atrium standen das Hochzeitsbett, das „lectus genialis“, sowie die Webstühle der Sklavinnen. In kleinen Nischen standen die Bilder der römischen Ahnen, die je mit einer Inschrift versehen waren, welche über den Namen, den Titel und die Ehren oder Heldentaten des Jeweiligen Auskunft gab – so denn bekannt.

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Frauen - femina Römer Lexikon A-Z

Heirat – Scheidung – Verstoßung in der Antike

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Dünn und biegsam wie ein Schilfrohr sollten römische Mädchen sein! Via wikicommons by AnRo0002 (creative commons).

Heirat – Scheidung – Verstoßung

In Rom war das Geld entscheidend für die Eheschließung. Ein Mädchen ohne Geld ließen die Männer einfach sitzen. Es sei denn, sie überzeugte durch ihre Schönheit! Dann konnte es geschehen, dass sich ein Mann auch einer mittellosen Magd annahm. „Da habe ich eine erwachsene Tochter am Hals, ohne Mitgift, und ich kann sie nicht an den Mann bringen“, hörte man im antiken Rom so manchen Vater lamentieren. Auch die Mütter waren bemüht, aus ihren Töchtern eine heiratsfähige Frau zu „formen“. Waren die Mädchen zu dick, ließen sie sie einfach eine Weile hungern, bis sie schlank waren wie „ein Schilfrohr“.

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Pantheon - Götter

Römische Dioskuren: Kultus!

Dioskuren
Treppe zum Kapitol mit den Dioskuren Castor und Pollux; by Bgabel (gnu free via wikicommons).

Die Herkunft der römischen Dioskuren

Ursprünglich wurde der Kultus der Dioskuren in Griechenland praktiziert. Sehr bald jedoch verbreitete sich dieser auch über Sizilien und Italia.

In den griechischen Städten wurden die beiden Jünglinge Castor und Pollux vorwiegend in Tarent und Locri verehrt In Eturien zeugen die bildhaften Verzierungen etruskischer Siegel von der großen Verehrung der beiden antiken Dioskuren. Die Inschriften lauteten Kastur und Pultuc oder Pultuke. Die latinische Stadt Tusculum scheint den Brüdern ebenfalls seit alter Zeit besonders ergeben gewesen zu sein.

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Römer Lexikon A-Z

Die Verlobung im antiken Rom

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Schon bei den Römern wurde die Verlobung mit einem Ring besiegelt. By Norway.today (public domain).

Die Verlobung

Bei den Römern galt als günstige Zeit für eine Verlobung die erste oder zweite Stunde des Tages.

Er wünsche, seine Tochter zum rechtmäßigen Weibe zu nehmen, erbittet im Kreise der Familie und der Verwandten der zukünftige Ehemann den Vater der Braut. Der Freier war natürlich zuvor beim Barbier und hat sich die besten Gewänder angezogen, denn dieses römische Zeremoniell ist höchst bedeutend.

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Römer Lexikon A-Z

Antike: Der Hochzeitstag

Der Hochzeitstag

Die Tür zum Brauthaus wurde in der Antike bei den Römern mit weißen Tüchern verhangen und mit Blumengirlanden am Tag der Hochzeit geschmückt.

Blumengirlande
Putti mir Blumengirlande – via wikicommons (gemeinfrei).

Der Schleier der Braut ist orangerot, safrangelb leuchtet das „flammeum“, die übliche Kleidung der Frau des „flamen“, welcher Scheidung verboten ist. Das Brautkleid ist eine weiße Tunika zum Zeichen der Jungfräulichkeit. Die Haare der Braut sind aufgetürmt – eine Frisur, die an die Haartracht der Vestalinnen erinnert. Eine Haarnadel hält die aufgetürmte Pracht zusammen und symbolisiert die Unterwerfung der Frau unter ihren Bräutigam – der Stab erinnert an den Raub der Sabinerinnen.

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Häuser - Villa

Das römische Haus: Wie wohnten Römer?

Das römische Haus

Licht in die Frage nach der Architektur von Häusern zu Zeiten der Römer brachten eigentlich erst die Ausgrabungen von Pompeji und Herculanum.

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Herculanum; Velvet (creative commons).

In der frühen römischen Zeit schienen die Häuser sehr einfach und schlicht gewesen zu sein – die „Hütte des Romulus“ etwa oder auch die Nennung von Strohdächern weisen drauf hin und bezeugen dies. Dann übernahmen die Römer die Bauweise der Etrusker und es entstanden vermutlich etwas bessere Behausungen und Wohnungen.

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Römer Lexikon A-Z

Fest für die Erdgöttin Ceres im April!

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Detail einer Skulptur mit dem Namen „Ackerbau“ (Wien),
by PictureObelix via wikimedia commons.

Römische Göttin Ceres

Relativ früh erhielt der Tempel der römischen Erdgöttin Ceres einen eigenen Priester. Der Tempel war der sakrale Mittelpunkt der römischen Plebs und der Tempel der Ceres hatte zudem Asylrecht.

Im Tempel befand sich außerdem ein Archiv und beherbergte die Kasse. Von diesem sakralen Ort ging die secessiones von 494 v. Chr. und 450/449 v. Chr. aus. Es war der Auszug der Plebejer auf den Mons Sacer, mit welchen die Plebejer die Patrizier bezwangen und das Plebiszit einführten – eine Abstimmung des Wahlvolkes über ein Sachfrage. Die Volkstribunen waren gegenüber der Ceres zur Gesetzeseinhaltung verpflichtet.

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Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römische Götter: Flussgötter der Atmosphäre!

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Der Tiber bei Rom; J. P. Hackert via wikimedia commons (gemeinfrei).

Römische Götter boten mythische Atmosphäre

Die Menschen in der Antike drückten das Wesen der Götter am besten durch die Geschichte der Wirkungen ihrer Taten aus.

Sie benutzten dazu die Mythen, welche ihnen in ihrem Glauben bewusst machten, in welchen Ereignissen er welche Gottheiten erkennen konnte. Dass dabei die unterschiedlichen Gottheiten nicht klar voneinander zu trennen waren, war für den römischen Glauben ganz selbstverständlich und Teil in der Erwartung im antiken Religionsverständnis.

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Kult - Lararium Pantheon - Götter

Göttin Iuno: Schutz der Stadt und den Ziegen!

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Capra pyrenaica. By Javier García Diz (Gnu free).

Die römische Göttin Iuno

Iuno, auf altlatinisch „die Junge“, „die Vitale“ war als Gemahlin des römischen Hauptgottes Iuppiter die höchste römische Göttin. Mit Iuppiter und Minerva gehörte die römische Göttin als Iuno Regina zur neueren Göttertrias, welche die höchsten Götter barg. In dieser Eigenschaft wurde sie mit der griechischen Hera gleichgesetzt. Die römische Göttin Iuno entsprach auch der altmediterranen Geburtsgöttin Eileithyia, die schon vor Einwanderung der Hellenen unter diesem unbekanntem Namen verehrt wurde. 

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Pantheon - Götter

Die römische Göttin Tellus und ihr Kult

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Göttin Tellus: Erdenmutter.
Via wikicommons by U.S. govt..

Die römische Göttin Tellus

Die römische Göttin Tellus war die Gottheit der nährenden Erde. Der römische Schriftsteller Varro nennt den römischen Hauptgott Iuppiter, den Göttervater, und die römische Göttin Tellus, die Erdenmutter, als das erste und wichtigste Götterpaar.

Für ihn waren sie die Eltern aller Früchte. Schon in der Antike war die Herkunft des Namens der Göttin Tellus unbekannt. Als Zweitname erhielt sie die Bezeichnung Terra Mater, Erdenmutter. Auch als alma, die Nährende und fertilis frugum pecorisque, der fruchtbaren Feldfrüchte und des Viehs, ist sie genannt.

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Römer Lexikon A-Z

Römische Stände: Plebejer & Patrizier

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kaʁstn Disk/Cat; Creative Commons.

Die römischen Stände – die Plebejer

Die römischen Plebejer waren das Volk des römischen Imperiums. Sie stellten den Großteil der Bevölkerung. Die meisten von ihnen waren Bauern und Handwerker. Zur Zeit der späten Republik verschob sich allerdings die Bedeutung des römischen Wortes plebs: Der Begriff diente dann der sozialen Differenzierung aller Bürger unterhalb des Standes der Senatoren und Ritter.

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Römer Lexikon A-Z

Scheidung der Ehe im antiken Rom

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Die Wachstafel mit dem Ehevertrag wurde zerbrochen als Zeichen einer gescheiterten Ehe – Tafeln gibt es im Römershop.

Die Scheidung einer Ehe im antiken Rom

Mit der Zeit gab es auch im antiken Rom Scheidungen von Ehen. Frauen verließen ihre Männer – sogar in Abwesenheit!

Vergessen waren die Gesetze, nach denen der Mann seine Frau nur verstoßen durfte, wenn sie die Kinder vergiftete, Nachschlüssel verwandte oder Ehebruch begangen hatte … Seneca bemerkte die Veränderung mit den Worten: „Heutzutage zählen die Frauen die Jahre nicht mehr nach den Konsuln, sondern nach Ehegatten.“ Viri placa hieß der Tempel, wohin früher zerstrittene Eheleute gingen – in den Tempel der Göttin der Versöhnung.

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Männer - virilis

„Liberalia“ – zu Ehren der Männertoga!

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Honigkuchen gab es zur „Liberalia“: by SKopp via wikicommons.

„Liberalia“, Honigkuchen & römische Männertoga

Nachdem der junge Römer seine Männertoga feierlich umgehängt bekommen hatte, geleitete ihn traditionell seine ganze Familie zum Kapitol.

Manches Mal ging es auch zu einem Tempel, aber stets wurde danach geopfert. Dann ging es weiter zum Forum. Am Tag der Feierlichkeit „Liberalia“ zu Ehren des römischen Gottes Bacchus, sind die Straßen in Rom voller alter Frauen, die Efeukränze auf dem Kopf tragen. Sie verkaufen in den Straßen selbst gebackenen, heiligen Kuchen und symbolisieren damit ihre Ergebenheit gegenüber dem Gott Bacchus.

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Kult - Lararium Pantheon - Götter

Mithras: auch ein Sonnengott!

Mythologie um den römischen Mithras-Kult

Viel ist nicht über den römischen Mithras-Kult und seine Mythologie überliefert.

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Teil des Sternenhimmels (~280°) bei Brandenburg an der Havel um Mitternacht. Panoramabild aus 14 Einzelbildern. By Mathias Krumbholz (creative commons).

Das liegt darin begründet, dass der Kult in der römischen Fassung eine Mysterien-Religion war, bei welcher es den Anhängern des Kults verboten war, Konkretes über Glaubensinhalte und Rituale zu berichten oder gar schriftlich zu fixieren. Hinzu kam, dass auch das siegreiche Christentum die Erinnerung an den Mithras-Kult unterdrückte. Daher ist es nahezu alles über den Mithras-Kult höchst umstritten.

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Römer Lexikon A-Z

Die Lage der Frauen: Freiheit für Römerinnen!

Libertas
Libertas für römische Frauen! (Sailko – creative commons).
Römische Münze

Die Lage der Frau im alten Rom II

Von dem Zeitpunkt der Vermählung an, zu dem die römische Frau über die Schwelle zum Haus ihres Mannes getragen wurde, nahm sie Teil an all dem, was das Familienleben ausmachte – inklusive aller Rechte. „Wo du Herr bist, werde ich Herrin sein“, war denn auch das Gelöbnis der Ehefrau bei der Hochzeit – und genau so, war es auch gemeint. Denn tatsächlich war die römische Frau über alles Herrin, worüber ihr Mann Herr war. Alle nannten die Hausherrin „domina“ – auch der Ehemann. Einfluss besaß die römische Frau jedoch nicht nur im Haus und im engen Kreis der Familie. Cato der Jüngere scherzte einmal: „Überall regieren Männer über Männer, und wir, die über alle anderen gebieten, werden von unseren Frauen beherrscht.“ In der Geschichte der Römer spielt die Frau immer wieder eine entscheidende Rolle.

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Männer - virilis Römer Lexikon A-Z

Der römische Censor: Ämterlaufbahn

Relief Shop römischen Censor
Antikes Relief aus dem Römershop.

Censor der Römer

Die Aufgaben des römischen Censor wurden zu Zeiten des Königtums vom König persönlich vorgenommen und das Amt stand etwas abseits der gewöhnlichen römischen Ämterlaufbahn.

Um die Consuln von der Aufgabe der Vermögensschätzung zu entlasten wurde die Magistratur im Jahr 443 v. Chr. eingeführt. Zur römischen Königszeit nahmen die Könige selbst den census vor – die Vermögensschätzung der Bürger und die Musterung.

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Kreativ Werkstatt Römische Schule Unterricht

Wachstafel selbst gemacht

Wachstafel
Wachstafeln – tabula ceratae

Wachstafel – Schreibmaterial

Die Römer benutzten zunächst hölzerne Täfelchen im Format von zehn bis 20 Zentimetern Breite und sechs bis 15 Zentimetern Höhe, auf deren geweißter Oberfläche man mit Tinte schrieb. Diese wurde abgelöst durch Tafeln, die meist mit schwarzem Wachs ausgegossen wurden. In das Wachs ritzte man mit einem Griffel aus Bronze oder Knochen (stylus/graphium) die Schrift ein.

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Männer - virilis Römer Lexikon A-Z

Römische Praetoren: Hatten auch Privilegien!

Römische Preatoren
Kapitol in Rom by Luigi Versaggi (creative commons).

Wahl der römischen Praetoren und Privilegien

Römische Praetoren wurden in den comitia centuriata gewählt, in denen auch die Wahl der Consuln stattfand.

Voraussetzung für eine Wahl war seit 180 v. Chr. das Alter von 40 Jahren, seit dem 3. Jhd. mussten Praetoren zudem eine Quaestur inne gehabt haben. Sie war allerdings erst seit Sulla formell vorgeschrieben. Die Aufgabenbereiche der Praetoren, wie der Vorsitz in einem Gerichtshof, praetor urbanus oder peregrinus, legte der römische Senat anschließend fest und ließ das Los die Verteilung entscheiden.

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Essen - Trinken - cena

Frischer Fisch auf dem römischen Tisch!

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Römisches Fischmosaik – Detail. By W. Sauber via wikicommons.

Salz- und Süßwasserfische

Fisch und Meeresfrüchte waren natürlich fester Bestandteil der römischen Küche, gehörten in Küstenregionen doch schon immer alles, was aus den Meeren kam, zu den Hauptnahrungsmitteln.

Auch die Zucht von Meerestieren praktizierten die Römer schon früh. Bereits in der Republik legten sie Fischbecken und künstliche Austernbänke an. Seefisch, Austern und Langusten galten bei den Römern als Delikatesse. Aber auch die unteren Gesellschaftsschichten konnten sich Fisch auf dem Tisch leisten.

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Epoche des römischen Imperialismus

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Europäischer Gedanke – römischer Imperialismus; Dbachmann; Creative Commons Attribution-Share Alike.

Die Epoche des römischen Imperialismus beginnt

Die Annexion Siziliens war für die Römer eine schicksalsschwere Entscheidung, denn damit verließen sie das italische Festland und gewannen die erste, außeritalische Provinz.

Eine neue und lange andauernde Phase der römischen Geschichte nahm hiermit ihren Anfang: Die Epoche des römischen Imperialismus über die Grenzen des Mutterlandes hinaus.

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Römer Lexikon A-Z

Sintflut und zerriebene Schiffe: das Schwarze Meer

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Bewohner des Schwarzen Meeres – via wikicommons; image created by © Yuriy Kvach.

Die Sintflut und das antike Schwarze Meer

Durch eine sagenhafte Naturkatastrophe ist das Schwarze Meer bis heute mit der Besiedlung der Menschen Europas verbunden.

Im ausgehenden Neolithikum, der Jungsteinzeit, war das Schwarze Meer noch ein Binnenmeer. Die Oberfläche des Gewässers lag 150 Meter unterhalb des Meeresspiegels des Mittelmeers. Um 7.750 v. Chr. brach dann die Landbarriere beim Thrakischen Bosporus und flutete das Meeresbecken.

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Das römische Consulat – Amt des Consuls

Consulat: Das Amt des römischen Consuls

Das römische Consulat war das höchste Amt in der römischen Republik, das immer doppelt besetzt war. Inhaber waren zugleich Staatsoberhaupt.

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Rom: Panorama vom Petersdom. By Wolfgang Wehl via wikicommons.

Sie konnten die Entscheidungen aller Magistrate für ungültig erklären. Die Jahre wurden zu dieser Zeit auch nicht etwa mit einer Zahl datiert, sondern mit den Namen der jeweils in dem Jahr amtierenden Consuln (eponym).

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Pantheon - Götter

Dea Roma: Ihr Kult

Dea Roma
Roma, museo dell’Ara Pacis, piano terreno. Calco di rilievo romano della dea Roma, da Cartagine, conservato al Louvre. Foto di Giovanni Dall’Orto, 30 marzo 2008. Via wikicommons.

Kult der Dea Roma

Der Kult um die Personifikation der römischen Dea Roma erhielt mit den Duodecimviri Urbis Romae ein eigenes Priesterkollegium von zwölf Personen und zudem wurden ihr jährlich Spiele abgehalten!

Der Kult hielt sich in dieser Form bis in die Spätantike. Erst mit der Gründung Konstantinopels verblasste der Kult um die Dea Roma allmählich. In der Vorstellung ihrer Verehrer hatte die Dea Roma zwei unterschiedliche Versionen. Die erste war ein Amazonentyp. Wie die Diana erschien in dieser Variante die Dea Roma in einem kurzen Gewand in kriegerischer Aufmachung.

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Römer Lexikon A-Z

Über die Lage der Frauen im alten Rom

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Die römische Küche war der Platz der Frau.

Lage der Frauen in Rom

Frauen im antiken Rom besaßen kein Schutzrecht, so wie die griechischen Frauen, und sie waren ohne Wehr dem Dünken ihres Vaters oder Ehemannes ausgeliefert.

Wenn es ungünstig für sie lief, wurden sie wie ein Stück Vieh oder Sklaven verkauft. Ihre Knechtschaft endete erst mit dem Tod. Wenn eine römische Frau aber der Knechtschaft entfloh, kam sie unter die Tyrannei ihrer Familie.

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Häuser - Villa

Das römische Wohnhaus: Einblick ins Innere!

Tablinum
Wandbemalung im Tablinum (Empfangsraum) im Pompejanum; by Lutz Hartmann (Luha) via wikimedia commons.

Das römische Wohnhaus

Das römische Wohnhaus: An das römische „cavaedium“ angrenzend, befindet sich auch im römischen Haus das Familienarchiv und die Bibliothek, das so genannte „tablinum“.

Dieser Raum war gewöhnlich sehr schön geschmückt und der Fußboden aus einem kunstvollen Mosaik gelegt. Zu den Seiten des Tabulinums führten Gänge ins Peristyl – eine Art Portikus. Auch Tag- und Nachträume sowie Sommer- und Winterzimmer gab es in einem römischen Wohnhaus. Die „triclinia“ waren zum Beispiel Speiseräume– die für den Winter gingen gen Westen hin, die für das Frühjahr und den Herbst nach Osten hin und die Speiseräume für den Sommer hatten Fenster zur Nordseite. 

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Römische Kinder: Vater entschied übers Leben!

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Vom Storch gebracht? … By E vogel68 (wikicommons).

Römische Kinder

Römische Väter konnten ihre Kinder annehmen oder ablehnen. Sie hatten das Recht über Leben oder Tod des Kindes.

Hob der Vater das Kind nach der Entbindung hoch, erkannte er es an und es durfte leben. Ließ der Vater das Kind liegen, wurde es ausgesetzt und starb oder es nahm sich ein Barmherziger dem Kind an. Die Ungewissheit der Vaterschaft war wohl der Hauptgrund, weshalb so mancher Römer zu solch einer grausigen Tat fähig wurde. Manchmal war es aber auch aus Armut oder Not. Mancher hatte vielleicht auch schon zu viele Kinder, die er durchfüttern musste. Missbildungen waren zu Zeiten der Römer ebenfalls ein Todesurteil für ein Kind. Sie wurden meist erstickt oder ertränkt. Rom sollte gesunde und kräftige Bürger haben.

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Römer Lexikon A-Z

Propontis: Das antike Marmarameer

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Das Marmarameer vom Topkapi Palast (Istanbul) aus gesehen; via wikicommons by CherryX.

Das antike Marmarameer – Propontis der Römer

Sowohl die Griechen wie die Römer nannten das Marmarameer, das zwischen dem europäischen Festland und Kleinasien gelegen ist, Propontis. Folglich sahen sie es als dem Schwarzen Meer vorgelagert, denn dieses nannten sie Pontos Euxinos.

Propontis als Bezeichnung für das Gewässer wurde erstmals vom griechischen Dichter Aischylos im 6./5. Jhd. v. Chr. erwähnt. Das Meer ist ein kleineres Binnenmeer und misst lediglich 12.000 Quadratkilometer.

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Pantheon - Götter

Römische Gottheit Mithras

Mithras
Mithras Relief by Carole Raddato.

Römische Gottheit Mithras

Die römische Göttergestalt Mithras ist eine mythologische Personifizierung der Sonne, die im Mithraismus verehrt wurde. Ursprünglich kommt der Name der römischen Gottheit Mithras von dem iranischen Gott Mithra aus der iranischen Mythologie.

Die beiden stehen jedoch nur in der einer indirekten Beziehung zueinander, da der römische Gott Mithras sehr große Unterschiede gegenüber dem iranischen Vorbild aufweist. Zudem ist es umstritten, ob der römische Mithras-Kult wirklich auf das iranische Vorbild zurück geht. Plutarch beschreibt, dass die Römer den iranischen Kult durch Seeräuber aus Kilikien kennen lernten.

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Römische Kaiserzeit: Quaestoren

Augustus Büste
Büste des Kaiser Augustus aus dem Römershop.

Aufgaben von Quaestoren zur römischen Kaiserzeit

Unter Kaiser Augustus änderte nicht nur die Anzahl der römischen Quaestoren-Stellen. Er setzte auch das Mindestalter für die Quaestur auf 25 Jahre herab und überließ die Aufgabenzuteilung nicht mehr allein dem Los.

Auch der Kaiser selbst und die Consuln hatten fortan mehr Einfluss auf die Vergabe der Aufgaben an die Quaestoren. Kaiser Claudius übertrug den römischen Quaestoren schließlich auch die Finanzierung von Gladiatorenspielen. Mit Ausnahme der kaiserlichen Kandidaten wurden sie dabei allerdings von der Staatskasse bezuschusst.