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Römische Götter Welt, das Pantheon, römische Göttinnen und Götter
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Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Über den Bau des römischen Pantheon

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Die Piazza della Rotonda vor dem Pantheon in Rom.
By Lalupa via wikimedia commons.

Zur Baugeschichte des römischen Pantheon

Erneut musste das Pantheon im Jahr 110 neu aufgebaut werden. Ein Blitzschlag zerstörte das antike Gebäude dieses Mal. Die Forschung schreibt diesen kompletten Wiederaufbau Kaiser Hadrian zu und datiert die Errichtung des heute zu sehenden Bauwerks auf zwischen 118 und 125.

Andere Forschungsergebnisse lassen aufgrund von Ziegelstempeln jedoch eine Bauzeit von bereits 114 bis 119 n. Chr. möglich erscheinen. Dieser Baubeginn fiele also noch unter die Herrschaft von Hadrians Vorgänger Kaiser Trajan. Der Architekt des römischen Pantheons ist unbekannt. Die traditionelle Zuweisung an Apollodor von Damaskus gilt als umstritten.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römischer Gott Hercules: Lorbeeren für den Gott

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Lorbeeren für den römischen Gott Hercules.
Via wikimedia commons: Franz Eugen Köhler; Medizinal-Pflanzen.

Römisches Fest für den Gott Hercules

Das römische Fest zu Ehren des Gottes Hercules begingen die Römer am 12. August. An diesem Tag brachte der praetor urbanus das Staatsopfer am Ara Maxima dar. Ein junges Rind und ein Schwein wurden zu Ehren Hercules geschlachtet. Dazu wurde ein scyphus, ein aus Holz geschnitzter und mit Pech abgedichteter Becher benutzt. Dieser galt als Reliquie des römischen Gottes.

Ganz in der Nähe des heiligen Ortes hüteten die Römer zudem die heilige Keule des Hercules. Das Fest der römischen Göttin Diana wurde am Folgetag begangen und Hercules erhielt an diesem Tag ebenfalls mit seinem Beinamen Victor, für Sieger, erneut Opfergaben.

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Das Bauwerk Pantheon im Wandel der Zeit

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Einst stand im Pantheon eine Statue Caesars. Diese Büste aus bronciertem Alabastergips gibt es im Römershop!

Pantheon im Wandel

Einen anderen Teil der Kuppelbronze-Platten des Pantheon ließ Papst Urban VIII für das Ziborium des Petersdoms verbauen. Die Bevölkerung Roms prägte fortan ein Sprichwort: „Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini“ („Was die Barbaren nicht schafften, das schafften die Barberini“). Anstelle des Glockenturms aus dem 13. Jhd. ließ Urban zwei von Bernini entworfene Türme im Osten und Westen des Pronaos errichten. Ende des 19. Jhd. wurden diese jedoch abgerissen.

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Das Pantheon zu Zeiten Kaiser Hadrians

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Büste des Kaisers Hadrian aus grünem Basalt.
Via wikimedia commons.

Hadrians Pantheon

Zu Zeiten Hadrians lag das Straßenniveau bis zu 2,50 Meter unter dem heutigen. Zum Nordeingang des Pantheon führte ein ungefähr 60 auf 120 Meter messender, mit Travertinplatten gepflasterter Platz, der im Westen, Norden und Osten von Säulenhallen eingefasst war. Die Hallen wurden von Säulen aus grauem Granit getragen und fußten auf einer Reihe von fünf Stufen aus Marmor (Giallo antico).

Der Pronaos des Pantheons wurde im Westen und im Osten durch je ein Brunnenbecken aus Marmor mit den Säulenhallen verbunden. Die beiden Statuen der Flussgötter Tiber und Nil, die heute auf dem Kapitolsplatz stehen, werden als Brunnenfiguren vermutet.

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Glücksfest der Römer für die Göttin Fortuna

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Statue der Göttin Fortuna by J. Benk, Neue Burg der Hofburg in Wien, Österreich. Free Licence via wikimedia commons.

Stätten zu Ehren der Glückgöttin Fortuna

In Praeneste wurde in der späten Republik ein Heiligtum zu Ehren der römischen Göttin Fortuna als monumentale Terrassenanlage erbaut. Die Anlage erhielt zudem eine sehr kostbare Ausstattung und prächtige Weihegeschenke wurden der Göttin dargeboten.

Überliefert ist, dass die kultischen Handlungen um die römische Göttin Fortuna vorwiegend matriarchalischen Charakter hatten. Am 24. Juni ehrten die Römer die Göttin Fors Fortuna an der Via Campana und auf dem Tiber.

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Hinein spaziert in das römische Pantheon!

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Altar im römischen Pantheon.
By Matthias Kabel, via wikimedia commons (Gnu Free).

Baubestandteile des Pantheon in Rom

Von außerhalb des Pantheon ragt das Satteldach des Pronaos bis zur Höhe des Kuppelansatzes.

An der östlichen und westlichen Fassade des Zwischenbaus werden Architrav, Fries und Geison des Pronaos bis zum Ansatzpunkt an die Rotunde weitergeführt. Die Säulenstellung ist von marmornen Pilastern fortgeführt. An den Bereichen, die höher als der Pronaos liegen, weist der Bau keine Spuren von weiteren Inkrustationen auf und ist durch zwei Gesimse und ein Tympanon gegliedert.

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Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Das Pantheon: Vorbild in der Sakralarchitektur

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Auch die Kuppel des Dome des Invalides in Paris ist nach dem antiken Vorbild des Pantheons erbaut. By Thesupermat via wikimedia commons (Free Licence).

Das Pantheon als architektonisches Vorbild

Der als überkuppelte Rotunde, als Baukörper auf kreisförmigem Grundriss entworfene Zentralbau des Pantheons und seine in der Tradition der griechischen Sakralarchitektur stehende Vorhalle (Pronaos) waren durch die Jahrhunderte Vorbild für zahllose Sakral- und Profanbauten.

Dazu zählt beispielsweise der unter Hadrian errichtete Zeus-Asklepios-Tempel in Pergamon. Ab der frühen Neuzeit wurde sein Einfluss auf die Architekturgeschichte besonders stark. Das Pantheon galt als Prototyp für zahllose Kuppelbauten, von der Renaissance bis ins 19. Jhd.

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Römische Tempel | Das Areal der Götter

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Gut erhaltener römischer Podiumstempel in Nimes. By Steffen Heilfort via wikimedia commons, Free Licence.

Römische Tempel

Die architektonische Bezeichnung Tempel ist eine direkte Entlehnung aus dem Lateinischen.

Ursprünglich bezeichnete Templum jenen Bereich, den der Augur, ein römischer Kultbeamter, der den Götterwillen interpretieren konnte, aus der natürlichen Umgebung „herausschnitt“. Dies ist die griechische Bedeutung des Begriffs für Tempel. In diesem Bereich machte der Interpret des Götterwillen seine Beobachtungen.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römische Architektur | Interessant: das Pantheon

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Antike Zeichnung des römischen Pantheon im Querschnitt.

Das römische Pantheon

Das Pantheon (griechisch pan für „alles“ und „theós“ für Gott – auf Italienisch auch La Rotonda‚ die Rotunde genannt) ist ein antikes Bauwerk in Rom und seit 609 n. Chr. eine katholische Kirche. Das Pantheon steht auf dem Platz Piazza della Rotonda.

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Römische Tempel | Ruinen römischer Tempel

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Ruine eines römischen Tempels.
By Gunthram via wikimedia commons.

Opfer in den römischen Tempeln für die Götter

Im alten Rom war eine wesentliche Grundlage der Religion der Glaube, dass, wenn die Götter und Göttinnen glücklich waren, dass sie dann auch Glück bringen würden. Es war daher wichtig, die römischen Götter bei guter Laune zu halten, indem man ihnen nicht nur täglich und im römischen Alltag huldigte, sondern sie zudem durch spezielle Wallfahrten zu ehren und anzubeten.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römische Architektur | Das Pantheon als architektonisches Vorbild

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Das Pantheon heute von der Piazza della Minerva aus betrachtet (Gnu Free Licence, by Fczarnowski/Arpingstone).

Pantheon: Über Jahrhunderte Vorbild für den sakralen Bau

Der als überkuppelte Rotunde, als Baukörper auf kreisförmigem Grundriss entworfene Zentralbau des Pantheons und seine in der Tradition der griechischen Sakral-Architektur stehende Vorhalle (Pronaos) waren durch die Jahrhunderte Vorbild für zahllose Sakral- und Profanbauten. Dazu zählt beispielsweise der unter Hadrian errichtete Zeus-Asklepios-Tempel in Pergamon.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römische Architektur | Entwicklung des Pantheon

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Im Inneren des Pantheon.

Pantheon: Baugeschichte

Erneut musste das Pantheon im Jahr 110 neu aufgebaut werden. Ein Blitzschlag zerstörte das antike Gebäude dieses Mal. Die Forschung schreibt diesen kompletten Wiederaufbau Kaiser Hadrian zu und datiert die Errichtung des heute zu sehenden Bauwerks auf zwischen 118 und 125. Andere Forschungsergebnisse lassen aufgrund von Ziegelstempeln jedoch eine Bauzeit von bereits 114 bis 119 n. Chr. möglich erscheinen. Dieser Baubeginn fiele also noch unter die Herrschaft von Hadrians Vorgänger Kaiser Trajan. Der Architekt des römischen Pantheons ist unbekannt. Die traditionelle Zuweisung an Apollodor von Damaskus ist umstritten.

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Das römische Reich Kult - Lararium Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Silvanus: Gott für Fruchtbarkeit und Felder

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Fund einer Stele im Jahr 1868 auf dem Sihlbühl:
Der Göttin Diana und der Gottheit Silvanus zu Ehren,
(by Roland Fischer, Zürich).

Ritual um den römischen Gott Silvanus

Als römischer Fruchtbarkeits- und Feldgott hatte Silvanus traditionell eine enge Verbindung zu dem römischen Gott Mars. Cato beschrieb eine Zeremonie für die Gesundheit der Rinder, die Marti Silvano vollzogen wurde.

Ob es sich hier um zwei Numina oder um ein numen mixtum mit dem Namen Mars-Silvanus handelte, bleibt allerdings unklar. Sicher ist nur, dass bei dem Ritus keine Frau anwesend sein durfte. Das rein männliche Ritual erinnert ein wenig an das der Arvalbrüder zu Ehren der Laren und deren Mutter.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Römische Architektur | Pantheon für die Götter

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Panorama-Blick im Pantheon (Gnu Free Licenece, by Maros).

Die Kuppel im Pantheon – Tempel für die Götter

Auf dem Bauwerk des Pantheons befindet sich abschließend die gewaltige Kuppel. Sie hat einen Durchmesser von 43,45 Meter. Zu einer kompletten Kugel vervollständigt, würde sie etwa einen halben Meter unter das Bauwerk führen. Der römische Beton (opus caementitium) der Kuppel ist aus leichtem, vulkanischen Tuff- und Bimsstein hergestellt. Zur Gewichtersparnis wird die Kuppel durch fünf konzentrische Ringe aus je 28 Kassetten gegliedert, nach oben hin kleiner werdend.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Antike Götter: Ihre Gemeinsamkeiten

Griechische und römische Götter teilen Gemeinsamkeiten

Interessantes gibt es zu berichten über die Gemeinsamkeit in der Mythologie und Religion der Römer und Griechen und deren gemeinsame Götter und Göttinnen. Erfahren Sie mehr:

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Statuette des Jupiter: by Sandstein.

Die römische Staatsführung verstand es außerordentlich gut die verschiedenen Religionen der unterschiedlichen Gesellschaften ihrer Provinzen in ihre eigene Götterwelt zu integrieren. Dies zeigt sich besonders deutlich in der griechischen Religion das auffällig viele Gemeinsamkeit zwischen römischen und griechischen Götter sowie Göttinnen gibt. Das Pantheon der römischen und griechischen Welt verschmolz zunehmend in gleichen

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Römische Götter und Riten

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Römischer Altar mit Inschrift – Lorch. Basilica of Saint Lawrence: „I(ovi) O(ptimo) M(aximo) IUNONI REG(inae) MINERVAE AUG(ustae) CETERISQUE D(iis) D(eabus) Q(ue) AEL(ius) RESTITUTUS V(ir) P(erfectissimus) A(gens) V(ices) P(raesidis) V(otum) S(olvit) L(aetus) M(erito)“, by Wolfgang Sauber (Gnu Free Licence) via wikimedia commons.

Römische Götter und Riten

Religion und römische Götter spielten für die Römer im ganz privaten Bereich eine übergeordnete Rolle, aber auch für das gesamte römische Staatsgefüge. Zahlreiche sakrale Handlungen rund um römische Götter begleiteten das Leben der Römer und den Alltag römischer Menschen im Staat. Denn typisch für die römische Religion war, dass sie mit dem Leben in der Familie und im Staat durch die Verehrung der römischen Götter sehr eng verbunden war.

So gab es für jedes private oder staatliche Ereignis festgesetzte Zeremonien mit einhergehenden Riten um die römischen Götter. Bei den Weihesprüchen durfte beispielsweise kein Wort verändert werden, auch wenn diese für das Volk nicht mehr verständlich waren. Die Römer waren davon überzeugt, dass sie sonst ihre Wirkungskraft verloren.

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Das römische Reich Pantheon - Götter Römer Lexikon A-Z

Roemische Goetter | Vesta & Ceres

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Der Vesta Tempel in Tivoli bei Nacht.

Roemische Goetter der Antike (II)
Die römische Göttin Vesta war aus dem Griechischen entlehnt und entsprach der Hestia, der Göttin des Herdfeuers. Im Vesta-Tempel auf dem Forum wurde sie verehrt. Ihr Rundtempel entsprach der antiken italischen Rundhütte.

In dem Tempel mit 20 Säulen brannte das ewige Feuer, das von sechs vestalischen Jungfrauen beschützt wurde. Sie lebte in einem benachbarten Haus und ihr „Dienst“ dauerte 30 Jahre. Die römischen Jungfrauen zur Bewachung des Tempels mussten keuch leben. Verstieß eine von ihnen gegen das Gebot, wurde sie bei lebendigem Leib eingemauert. Ließ eine der Jungfrauen das ewige Feuer verlöschen, wurde sie vom pontifex maximus zu Tode gegeißelt.

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Merkur | Römischer Gott

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Merkur römischer Gott

Der römische Gott Mercurius

Der römische Gott Mercurius war dem Handel, dem Gewerbe, dem Reichtum und dem Gewinn zugeschrieben. Griechisch hieß der Gott Hermes, die Etrusker nannten ihn Turms, die Ägypter Anubis und auf Deutsch heißt die Gottheit Merkur.

Der römische Gott Mercurius erhielt seinen Namen von dem lateinischen Wort merx für Ware. Als Gott des Warenaustauschs erhielt er seinen Namenzur Mitte der Republik, da Rom erst zur dieser Zeit eine Geldwährung einführte. Mercurius ist also einer der wenigen römischen Götter, deren Namensherkunft recht eindeutig ist. Die Gleichsetzung mit dem griechischen Gott Hermes verlieh dem römischen Mercurius dessen Attribute.

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Der Römische Genius

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Römischer Genius mit Patera und Schriftrolle

Der Genius der Römer als Schutzgeist

Auf die Sitte der großen Verehrung des Genius aufbauend, entwickelte sich bei den Römern auch die Verehrung des genius Augusti (Genius des Kaisers). Der Eid auf den Kaiser war in der Antike nicht auf die Person des Kaisers gerichtet sondern auf seinen Genius. Meineid war damit für die Römer auch ein Majestätsverbrechen im religiösen Sinne. Durch ihr Bedürfnis nach Schutz von Person und Familie fassten die Römer ihre Genien auch als persönliche Schutzgeister auf.

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Römische Götter | Die zwölf Wichtigsten

Römischer Götterhimmel

Der römische Götterhimmel bestand aus zwölf alten Gottheiten, den dii indigetes, und den zwölf neuen Gottheiten (dii consentes). Die ältesten Gottheiten der Römer waren die Numen, die nicht in Form von personifizierten Göttern, sondern als Kräfte über Geburt und Tod, das Geschick der Hauses, der Felder, der Herden und der Menschen entschieden. Der Götterhimmel der Griechen wurde von den Latinern übernommen und personifizierte die Gottheiten der römischen Götterwelt.

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Proserpina | Römische Göttin

Die antike Göttin Proserpina

Die Römer nahmen die griechische Göttin Proserpina (gr. Persephone oder Kore) als Gattin des Gottes der Unterwelt in ihr Pantheon auf. Persephone war die Tochter des Zeus und der Demeter. Von Hades wurde sie geraubt und zur Herrin der Unterwelt ernannt. Die Sage überliefert, dass ihre Mutter sie sehr vermisste und auf die Suche nach ihr ging. Dadurch vernachlässigte Demeter, die Göttin der Landwirtschaft und der guten Ernte, ihre göttlichen Pflichten, sodass es auf der Erde zu Hunger und Dürre kam. Zeus schickte Hermes, um Persephone zu holen. Doch sie wurden überlistet: Hades gab seiner Geliebten einen süßen Granatapfelkern zu kauen und damit war sie auf immer und ewig der Unterwelt verpflichtet. Zeus handelte jedoch einen Kompromiss aus, der dazu führte, dass Persephone zwei Drittel des Jahres auf der Erde und ein Drittel in der Unterwelt leben durfte.

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Pantheon - Götter

Juno | Römische Göttin

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Juno Römische Göttin

Die römische Göttin Iuno

Iuno, auf altlatinisch „die Junge“, „die Vitale“ war als Gemahlin des römischen Hauptgottes Iuppiter die höchste römische Göttin. Mit Iuppiter und Minerva gehörte die römische Göttin als Iuno Regina zur neueren Göttertrias, welche die höchsten Götter barg. In dieser Eigenschaft wurde sie mit der griechischen Hera gleichgesetzt. Die römische Göttin Iuno entsprach auch der altmediterranen Geburtsgöttin Eileithyia, die schon vor Einwanderung der Hellenen unter diesem unbekanntem Namen verehrt wurde.

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Fortuna | Römische Göttin des Schicksals

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Fortuna in Lebensgröße – Pomejianum
picture by Carole-Raddato

Die römische Göttin Fortuna bringt das Glück

Fortuna war die römische Göttin des Glücks, des Zufalls und Erfolgs, aber auch des Schicksals. Sie wurde mit der griechischen Göttin Tyche gleichgesetzt.

Der Kult um die römische Göttin soll von König Servius Tullius eingeführt worden sein. Er gab sich sogar als der mythische Gemahl von Fortuna aus. Von den Römern wurde die Göttin einfach Fortuna oder auch Fors Fortuna genannt.

Der König soll von ihr heimlich durch ein Fenster besucht worden sein. Die größten Kultzentren der römischen Göttin befanden sich im Latium in Rom, Antium und Paeneste.

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Römische Architektur | Das Pantheon ist erhalten!

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Pantheon – Rom
Das Pantheon, Rom, 18. Jahrhundert

Das Pantheon: blieb erhalten!

Einen anderen Teil der Kuppelbronze-Platten ließ Papst Urban VIII für das Ziborium des Petersdoms verbauen.

Die Bevölkerung Roms prägte fortan ein Sprichwort: „Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini“ („Was die Barbaren nicht schafften, das schafften die Barberini“). Anstelle des Glockenturms aus dem 13. Jhd. ließ Urban zwei von Bernini entworfene Türme im Osten und Westen des Pronaos errichten. Ende des 19. Jhd. wurden diese jedoch abgerissen.

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Römische Architektur | Der Aufbau des Pantheon

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Pantheon Innenraum

Pantheon | Der Beginn

Diese ruhen auf einem Fundament aus 7,50 Meter breiten und 4,60 Meter tiefen Ring aus Gussmauerwerk. Die Außenfassade dieser Rotunde ist lediglich durch drei Gesimse gegliedert.

Deutlich zu erkennen sind halbkreisförmige Entlastungsbögen aus Ziegeln, die den Schub der Kuppel abfangen. Spuren für die Verkleidung der Fassade des Pantheons in der Antike mit Marmor etwa existieren nicht.

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Mars | Der Kriegsgott römischer Götter

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Picture by Carole-Raddato
Mars Fresko aus Pompeji

Römischer Gott Mars

Der römische Gott Mars war einer der bedeutendsten Götter im jungen Rom. Genannt wurde er auch Mamars, Marspiter, latinisch Mavors und etruskisch Maris. Mars Silvanus war ursprünglich ein Vegetationsgott.

Als Kriegsgott entsprach der römische Gott dem griechischen Ares. In dieser Funktion begleitete er die römischen Soldaten in die Schlacht.

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Römische Namen | Götternamen

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Römische Namensgebung
picture by Carole Raddato

Götter geben Römern Namen und Ruhm

Einige römische Namen kommen aus der römischen Götterwelt oder sind aus ihr entlehnt und von ihr beeinflusst. Götter wie etwa Apollo, Demeter oder Dionysios gaben die Endungen ihrer Namen in der römischen Namensgebung.

Zusammensetzungen römischer Namen enthalten zum Beispiel die Endung dotos/doros im Sinne von Gabe, Geschenk oder –genes im Sinne der Abstammung und -kles/-kleitos als Symbol für Berühmtheit. Herakles ist etwa durch Hera berühmt und Apollodor(os) bedeutet, dass dieser ein Geschenk des Gottes Apoll sei.

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Römische Architektur | Allgemeines über Tempel

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Architektur | Römischer Tempel mit Cella
by Carole Raddato

Areal für die Götter

Diese Tätigkeit des Auguren nannte man „contemplatio“, woher das Wort für Kontemplation her kommt – es ist eine verinnerlichte Betrachtung. Die Entwicklung zum Tempelgebäude hatte vermutlich den Grund, dass ein solches Fanum, ein Heiligtum, geographisch von der Welt außerhalb abgetrennt werden sollte.

Schließlich galten die Zeichen als Manifestationen eines Gottes. Damit beanspruchte dieser Gott dann das Areal für sich. Ein Tempel oder eine sakrale Anlage wurde für seine Aussagen angelegt.

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Janus | ältester römischer Gott

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Janus ältester römischer Gott

Die Römer und ihre Götter

Einer der ältesten römischen Götter ist Janus, von dem sich der Monatsname Januar ableitet. Er ist einer der wenigen Götter in der römischen Götterwelt, der keine Entsprechung in der griechischen Mythologie hat. Er ist der römische Gott des Anfangs und des Endes und ist doppelgesichtig, weil er nach hinten und nach vorne schauen kann – so wie das ganz frisch begonnene Jahr! Für die Römer war er auch der Gott der Türschwellen und der Toreingänge, weshalb dort oft ein Abbild von ihm zu sehen war. Der Janus-Tempel steht auf dem Forum Romanum. Er wurde nur in Friedenszeiten geschlossen. Über den Gott Janus erzählt der römische Dichter Ovid eine Geschichte:

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Römischer Tempel | Tempelbau

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Römischer Tempel
picture by Carole Raddato

Tempelbau der Römer

Die Tempel der alten Etrusker spiegelten die griechischen Traditionen des Tempelbaus wieder. Zu Ehren ihrer Götter erbauten sie große Tempel und genau dies spiegelte sich schließlich auch im römischen Tempelbau wieder. Hier vermischten sich die Einflüsse aus dem Tempelbau der Etrusker und der Griechen.