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Römer Lexikon

Provinzen des Römischen Reiches

Peutingische Tafel mit römische Provinzen
Peutingische Tafel

Die Provinzen des Römischen Reiches

Die Fortsetzung der römischen Expansion sollte nach Gallien in Germanien weitergehen, nach dem Willen des Kaisers Augustus. Doch der Wunsch der Elbgrenze wurde aufgegeben, nachdem die Varusschlacht im Teutoburger Wald stattfand. Provinzen wie Marcomannia und Sarmatia waren noch in Planung, konnten aber von den Römern nicht mehr erobert werden.

Hier eine Übersicht der römischen Provinzen

• Die Balkanprovinzen (darunter Dalmatien, Panonnien- unter der Bezeichnung Illyrien vereinigt worden -, Moesien, Thrakien südlich der Donau, und Dakien –jenseits der Donau),
• Die Provinz Britannia (war 369 n.Chr. in fünf Teile geteilt und war von 43 bis 410 n.Chr. unter römischer Herrschaft),
• Die Provinz Zypern (Cyprus; wurde 31 v.Chr. dem Römischen Reich eingegliedert),
• Die Donauprovinzen (Noricum, Raetien und Pannonien),
• Die Provinz Germanien (Germania inferior und Germania superior, darunter sind Ober- und Niedergermanien zu verstehen),
• Die Provinz Sardinia und Corsica (227 v.Chr. aus der Taufe gehoben, beide römischen Provinzen bestehen bis 440 n.Chr.),
• Die Provinz Africa (auch: Libya, darunter Teile von Numidia und Tripolitania, Mauretania ),
• Die Provinz Ägypten (Aegyptus, Augustamnica, Heptanomis, Thebais, Ober- und Unterägypten unter Kaiser Constantin dem Großen),
• Die Provinz Gallien (Gallia cisalpina, auch Gallia Narbonensis und Gallia transalpina , im Jahre 200 v.Chr. zur römischen Priovinz erklärt),
• Die Provinz Griechenland (Macedonia, Epirus),
• Die Provinz Asia (darunter Pergamon im Jahre 133 v.Chr., Phrygien, Karien),
• Die Provinzen in Nahost (Iudaea, Syria, Mesopotamia, Kilikien ),
• Die Provinzen in Spanien (Hispania ulterior, dazu gehörte: Hispania Baetica und Lusitania; Hispania citerior).

Das römische Provinzsystem entstand zur Zeiten der römischen Republik, nach dem Sieg über die Karthager und der Eroberung Griechenlands und Spaniens. Außerdem wurden Gallien und Ägypten für das Reich eingenommen. Meist wurden die Gebiete wegen ihrer strategisch wichtigen Lage und ihren Ressourcen erobert. Wie bei Griechenland machte man sich auch die Kultur und Religionen der eroberten Gebiete zueigen.

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