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Römer Lexikon

Römische Tugenden: Virtutes Römern wichtig!

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Römische Tugend: Dignitas – die Würde. Via wikimedia commons.

Wichtigste Virtutes

Für die Römer waren die persönlichen virtutes von großer Bedeutung. Diese bezeichneten die Qualitäten, die jeder Bürger sich zum Ziel setzen sollte. Die persönlichen römischen Tugenden galten als das Herz der Vita Romana – des römischen Lebens – und wurden für die Eigenschaften gehalten, welche der römischen Republik die Stärke gaben, die Welt zu erobern. Diese waren dem Alphabet nach also die Auctoritas: Authorität.

Das Wissen um den eigenen sozialen Status, basierend auf Erfahrung, Pietas und Industria. Comitas: Humor. Der allgemeine Umgang. Freundlichkeit, Offenheit, Höflichkeit. Clementia: Die Milde. Das ruhige überlegte, milde Handeln. Dignitas: Die Würde. Der Sinn für das Selbstvertrauen und die persönliche Ehre. Firmitas: Die Stärke. Die geistige Stärke und der Wille, die eigenen Ideale hochzuhalten. Frugalitas: Fruchtbarkeit. Die Einfachheit des persönlichen Stiles, ohne dabei minderwertig zu erscheinen. Gravitas: die Schwere. Der Sinn für das Gewicht einer Sache, das Verantwortungsgefühl und die Ernsthaftigkeit. Honestas: Die Ehrlichkeit. Das Image, welches man als Mitglied der Gesellschaft hatte. Humanitas: Die Menschlichkeit. Zurückhaltung, Zivilisation, Lernen und kultiviert sein. Industria: Der Fleiss und die harte Arbeit.

Virtutes: Weitere römische Tugenden

Pietas: Das Pflichtgefühl. Mehr als nur religiöse Frömmigkeit. Der Respekt für die natürliche Ordnung in sozialer, politischer und religiöser Hinsicht. Dazu gehören auch Patriotismus und Hingabe Anderen gegenüber. Prudentia: der Mut. Voraussicht, Weisheit und persönliche Diskretion. Salubritas: die Reinheit. Der Gesundheitszustand und die Hygiene. Severitas: die Strenge. Gravitas und Selbstkontrolle. Veritas: die Wahrheit. Ehrlichkeit anderen gegenüber.

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