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Römische Dictator und das Magistrat

Marcus Antonius
Marcus Antonius auf römischer Münze – gnu free: wikicommons.

Römische Dictator und das römische Magistrat

Die römische Diktatur war eine außerordentliche Magistratur, die dem Inhaber überragende Machtbefugnisse für eine begrenzte Zeit garantierte – maximal jedoch sechs Monate.

Der römische Dictator wurde von einem Consul aus den Reihen ehemaliger Magistraten ausgewählt und vom Senat ernannt. Im Sinne der römischen Kollegialität – ähnlich wie bei den Consuln – hatte der römische Dictator das Recht, sich einen Partner hinzu wählen zu lassen.

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Die Lage der Frauen: Freiheit für Römerinnen!

Libertas
Libertas für römische Frauen! (Sailko – creative commons).
Römische Münze

Die Lage der Frau im alten Rom II

Von dem Zeitpunkt der Vermählung an, zu dem die römische Frau über die Schwelle zum Haus ihres Mannes getragen wurde, nahm sie Teil an all dem, was das Familienleben ausmachte – inklusive aller Rechte. „Wo du Herr bist, werde ich Herrin sein“, war denn auch das Gelöbnis der Ehefrau bei der Hochzeit – und genau so, war es auch gemeint. Denn tatsächlich war die römische Frau über alles Herrin, worüber ihr Mann Herr war. Alle nannten die Hausherrin „domina“ – auch der Ehemann. Einfluss besaß die römische Frau jedoch nicht nur im Haus und im engen Kreis der Familie. Cato der Jüngere scherzte einmal: „Überall regieren Männer über Männer, und wir, die über alle anderen gebieten, werden von unseren Frauen beherrscht.“ In der Geschichte der Römer spielt die Frau immer wieder eine entscheidende Rolle.