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Römische Bestattung: römische Grabbauten

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Für eine Einäscherung brauchte man viel Holz; via wikimedia by NobbiP.

Bestattungsformen: Brandbestattung & Co

In der Antike gab es eine große Zahl von Totenbräuchen. Diese fanden Ausdruck auch in der Gestaltung der unterschiedlichen Grabformen.

Eine Zeit lang waren Kremationen, also die Verbrennung des Toten, üblich, dann wieder die Körperbestattung, die Inhumation. Die Kremation bedeutete gegenüber der Inhumation einen deutlich höheren Aufwand. Für eine Einäscherung eines Leichnams waren nämlich große Holzmengen erforderlich. 

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Römisches Totenritual: Urnen und Grabbeigaben

Urne
Antike Urne: Robert Valette; wikimedia commons.

Römisches Totenritual: Römer verbrannten Tote

Bei den Römern wurde als römisches Totenritual der Tote auf einer Bahre auf einen Scheiterhaufen (pyra) gebettet. Dunkle Blätter bedeckten diesen und zum Zeichen der Trauer wurden auch Zypressenbäume davor errichtet. Der dem Toten am nächsten stehende Verwandte entzündete den Scheiterhaufen schließlich. Dabei musste er dem Ritual zufolge sein Gesicht abwenden. Schließlich wurde Parfüm auf den brennenden Haufen (rogus) geworfen, ebenso Alltagsgegenstände wie Kleidung oder Schmuck des Toten.