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Geschichte Roms: Elefanten im Rückwärtsgang

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By Teo Gómez (Dominio público); gemeinfrei.

Geschichte Roms – Rom im Krieg in Griechenland

In der Geschichte Roms musste der griechische König Philipp seine Flotte und seine Stützpunkte in Makedonien aufgeben und auf jeden Einfluss im Lande in Zukunft verzichten.

Flaminius ließ bei den Isthmien, den Spielen in der großen Handelsstadt Korinth, die griechischen Städte für frei erklärte. Der Erzählung nach, soll dies bei den Griechen solch großen Jubel ausgelöst haben, dass selbst die Vögel in den Bäumen wie betäubt waren und verstummten.

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Frauen - femina Römer Lexikon

Eheliche Gewalt – “in manum conveniebat”

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Blumen gibt es im Römershop.

Eheliche Gewalt – die römische Hochzeit ohne Zeremonie

Römische Frauen wurden in die Familien ihrer Männer aufgenommen – kamen in deren Gewalt („in manum conveniebat“).

Dies konnte auf drei verschiedene Arten geschehen: durch Gewohnheitsrecht, das „coemptio“ und „confarreatio“ – dies geschah, wenn die Frau ein ganzes Jahr im Haus des Mannes wohnte, ohne drei Nächte von dort fern zu bleiben. Nicht einmal ihr Vater konnte sie dann von dort wieder auslösen. Die Wohnung war dann zum ehelichen Heim geworden und das Recht des Vaters galt als verjährt. Auf diese Weise konnte eine Verheiratung auch ohne eine Hochzeit oder ein Zeremoniell von statten gehen. 

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Propontis: Das antike Marmarameer

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Das Marmarameer vom Topkapi Palast (Istanbul) aus gesehen; via wikicommons by CherryX.

Das antike Marmarameer – Propontis der Römer

Sowohl die Griechen wie die Römer nannten das Marmarameer, das zwischen dem europäischen Festland und Kleinasien gelegen ist, Propontis. Folglich sahen sie es als dem Schwarzen Meer vorgelagert, denn dieses nannten sie Pontos Euxinos.

Propontis als Bezeichnung für das Gewässer wurde erstmals vom griechischen Dichter Aischylos im 6./5. Jhd. v. Chr. erwähnt. Das Meer ist ein kleineres Binnenmeer und misst lediglich 12.000 Quadratkilometer.

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Das antike Rom: Konservativ und hierarchisch!

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Via Sacra, Roma. By Carla Tavares (Gnu free).

Geschichte Roms: Krise

Die verschuldeten Plebejer, die nach dem dritten Krieg der Römer zwar den Sieg eintrugen, sorgten in Rom für eine innenpolitische Krise. 278 v. Chr. ernannten die Römer deshalb Quintus Hortensius als Diktator, der in den nächsten sechs Monaten für Ruhe sorgen sollte.

In Krisenzeiten war es im antiken Rom durchaus üblich, einen Diktator ans Werk zu lassen. Hortensius änderte die Verfassung und ließ die Beschlüsse der Volksversammlung bindend werden für Plebejer wie Patrizier.

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Landwirtschaft und Sklaverei im antiken Rom

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“De agri cultura” von Cato; Biblioteca Medicea Laurenziana.
Via wikicommons by Sailko (commons).

Landwirtschaft und Sklaverei im antiken Rom

Die Landwirtschaft der alten Römer hat Cato in seiner Abhandlung „De agri cultura“ – über die Landwirtschaft – eingehend beschrieben.

Das lateinische Werk ist die erste Prosaschrift, die vollständig überliefert ist. Nach Meinung Catos ist der Besitz eines gemischten Betriebs, nach wissenschaftlichen Methoden bewirtschaftet, die sicherste Quelle für einen guten Gewinn. Cato zeichnet dabei ein detailliertes Bild jener Tage von Unternehmen, Landwirtschaft und Handel, dem Kreditgewerbe und den verschiedenen Industriezweigen im antiken Rom.

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Das römische mare nostrum: Mittelmeer

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Die Piraterie wollten die Römer bekämpfen – via wikimedia commons by Marcin Sochacki (Attribution share alike).

Römisches mare nostrum

Unter dem römischen Selbstverständnis der Weltherrschaft wurde nun das gesamte Mittelmeer zum Mare nostrum der Römer. Unter den Kaisern entstanden zwei mächtige Hauptflotten in Ravenna und Misenum, die das Imperium zur See beschützten.

Dies führte natürlich auch dazu, dass sich die Römer von da an auch auf die angrenzenden Meere hinaus wagten. Hauptaufgabe der Schiffsbesatzungen war jedoch die Bekämpfung der Piraterie.

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Rom: italisches Handelszentrum!

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Drei Frauen an einem Marktstand von P. Moderohn-Becker;
via wikicommons.

Rom wird Zentrum italischen Handels

Die Bauern wurden zunehmend von Latifundien-Besitzern vom Markt gedrängt. Diese konnten durch den Einsatz von Sklaven billiger produzieren und die Landwirte mussten zudem oft über längere Zeiträume Kriegsdienste leisten.

Die Kapitalkraft der Ritter (equites) ermöglichte es ihnen herabgewirtschaftete Bauernhöfe günstig zu kaufen und Staatsland, das allen zur Verfügung stand, zu pachten, um ihren Besitz zu vergrößern. Mit der Zeit verließen die Bauern die Höfe und drängten in die Städte.

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Geschichte Roms: Verbündete und Münzen …

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Römische Münzen aus dem Römershop.

Geschichte Roms – Die Verbündeten der Römer

Einen wesentlichen Teil des römischen Herrschaftssystems bildeten in der Geschichte Roms Verträge mit Völkern, die mit Rom nicht eng genug verbunden waren für ein eingeschränktes römisches Bürgerrecht. Die Verbündeten waren socii für die Römer und mussten ebenso wie die Latiner auf Anforderung Roms Truppen stellen. Der Adel unter den socii unterhielt zumeist zu den Patriziern in Rom freundschaftliche Beziehungen, die später Grundlage des römischen Imperiums boten.

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Geschichte Roms: Geschickter Schachzug!

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Schachzug. By Arno Konings via wikimedia commons.

Die Geschichte Roms – geschickter Schachzug

Den männlichen Einwohner der latinischen Gemeinwesen in relativer Nachbarschaft gewährte Rom in der Geschichte Roms zu dieser Zeit ein neues Recht, die civitas sine suffragio – also ein eingeschränktes römisches Bürgerrecht, nach dem die Männer zwar bei Wahlen in Rom keine Stimme hatten, jedoch privatrechtliche Vorteile nutzen durften. So konnten sie zum Beispiel mit den Römern nach römischem Recht Handelsverträge schließen (commercium) und eine Römerin heiraten (conubium). 

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Das römische Reich

Rom unter Servius Tullius: Geschichte Roms

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Luftbild von Ostia rechts der Tibermündung. By Ra Boe via wikimedia commons.

Geschichte Roms – Rom unter Servius Tullius

Den nördlichen Teil Roms ließ Servius Tullius befestigen. Der Wall blockierte die Täler, die aus Latium nach Rom führten und war rund sechs Meter hoch.

Der Wall hatte einen vorgelagerten Graben und verlief am Plateau der Nordseite der Stadt vom Quirinal am Hang des Viminal entlang in Richtung Esquilin. Unter dem Herrscher Servius Tullius stieg Rom auf zur führenden Macht im nordwestlichen Latium. Nach Nordwesten weiteten die Römer ihren Herrschaftsbereich aus und auch nach Südwesten stießen sie bis an die Küste vor, um an der Mündung des Tibers den Hafen Ostia anzulegen und die nahe gelegenen Salzpfannen auszubeuten.