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Chinesen: Was wussten Römer über sie?

Chinese
Was wussten Römer über Chinesen? Foto: Tsaoliphoin (wikicommons).

Was wussten die Römer über Chinesen?

Rom wusste vermutlich von China nicht viel mehr, als dass es das Land gab. Die Informationen, welche die Römer über die Chinesen hatten, fielen karg aus.

Die Chinesen nannten die Römer seres (abgeleitet von dem chinesischen Wort ser, für Seidenraupe) oder sinae (die Bezeichnung der Bevölkerung am Ende der Seidenstraße). Die Römer wussten, dass die Chinesen jenseits von Indien wohnen, am östlichen Ende der Welt, wo sie glaubten, dass sie die Seide von den Bäumen pflücken oder kämmen. 

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Geschichte Roms: Samnitenkriege & Armee

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Römischer Helm Typ Niderbiber by MittlererWeg/wikimedia commons.

Die Geschichte Roms und der dritte Krieg mit dem Volk der Samniten

Einen dritten Krieg mit den Samniten konnten die Römer nicht vermeiden. Dieser dauerte in der Geschichte Roms von 298 bis 290 v. Chr. Im Jahr 296 v. Chr. marschierten die Samniten nach Norden, um sich mit den Galliern, Etruskern und Umbriern zu vereinen, die sich gegen die Römer erhoben hatte.

Die Römer konnten in das samnitische Gebiet eindringen und zwangen den Gegner zur Kapitulation. Mit diesem Sieg Roms entschied sich das Schicksal Italiens. Denn die Römer konnten sich immer wieder in den Kämpfen gegen die Samniten auf die latinischen Kolonien stützen und die im Inneren des Landes ansässigen Stämme spalten. Die Armee der Römer hatte zudem in dem Krieg erheblich an Stärke gewonnen.

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Das römische Reich

Geschichte Roms: Untergang der Monarchie

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Lars Porsena war ein etruskischer König, bekannt für seinen Krieg gegen die Stadt Rom. Via wikimedia commons.

Geschichte Roms: Untergang der etruskischen Könige & Monarchie

Vermutlich endete kurz nach der Einweihung des Göttertrias Tempels auf dem kapitolinischen Hügel in der Geschichte Roms die etruskische Monarchie in Rom. Auch in anderen Teilen Italiens, wie etwa in Etrurien verfielen die Monarchien gegen Ende des 6. Jhd. v. Chr.

Die Stadtstaaten in Latium und Campania standen unter dem Druck der Griechen und verloren an Einfluss. In weiten Teilen Italiens verloren die Etrusker ihre Vorherrschaft und wurden aus Rom vertrieben. Doch noch hatten die Etrusker nicht aufgegeben. So marschierte Lars Porsenna, König des im Landeinneren gelegenen etruskischen Stadtstaats Clusium mit seinen Truppen 130 Kilometer in südwestlicher Richtung nach Rom und führte einen Überraschungsangriff gegen die Stadt.