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Senat Archives - Forum Traiani ®
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Geschichte Roms: Elefanten im Rückwärtsgang

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By Teo Gómez (Dominio público); gemeinfrei.

Geschichte Roms – Rom im Krieg in Griechenland

In der Geschichte Roms musste der griechische König Philipp seine Flotte und seine Stützpunkte in Makedonien aufgeben und auf jeden Einfluss im Lande in Zukunft verzichten.

Flaminius ließ bei den Isthmien, den Spielen in der großen Handelsstadt Korinth, die griechischen Städte für frei erklärte. Der Erzählung nach, soll dies bei den Griechen solch großen Jubel ausgelöst haben, dass selbst die Vögel in den Bäumen wie betäubt waren und verstummten.

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Emanzipation der römischen Plebejer!

Freiheit
Die Statue des Künstlers Vital Dubray stellt die „Erleuchtung der Welt durch die Freiheit“ dar. Ihre Nacktheit löste 1891 einen Skandal aus. By Güwy; creative commons via wikicommons.

Die römischen Plebejer emanzipieren sich …

Nach dem Amt des römischen Volkstribun erhielten die Plebejer weitere Magistrate, die Aedilen, also das Recht, eigene Gesetze in den Tributarkomitien zu bestimmen. Das war für diese Zeit eine große Errungenschaft für die Plebejer. Denn erst Jahre später, im Jahr 288 v. Chr., wurde deren Gültigkeit für das gesamte Volk durch das Gesetz der Lex Hortensia festgeschrieben. Schließlich wurde auch die Möglichkeit zur Heirat zwischen Patriziern und Plebejern durch ein römisches Gesetz, die Lex Canuleia erreicht. Als auch das römische Consulat den Plebejern zugänglich gemacht wurde, wurde es den Patriziern allerdings zu bunt!

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Entwicklung des römischen Volkstribunat

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Via Appia in Rom; public domain (Pierers Univ.-Lexikon 1891).

Vom Volkstribunat zum Verfassungsorgan

Im Verlauf der Zeit entwickelte sich die Institution der Volkstribune zu einem Verfassungsorgan der römischen Republik, das insbesondere vom Senat dazu genutzt wurde, seine Standesgenossen zu kontrollieren. Die formale Zugehörigkeit war zwar nach wie vor der plebs, also der Status als Plebejer und dies war auch weiterhin die Voraussetzung für das Amt, doch besetzten zunehmend vor allem die Angehörigen plebejischer Senatoren-Familien im Werdegang ihres Cursus honorum das Amt. Das Volkstribunat war dabei die Stufe zwischen der Quaestur und der Praetur; alternativ zum Aedilat.

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Der römische Magistrat

Der römische Magistrat

Gegenüber dem einfachen römischen Bürger hatten die Magistrate der Stadt Rom eine ganz besondere Macht: die coercitio. Diese gab ihnen das Recht, jederzeit gegen Störungen der öffentlichen Ordnung vorzugehen. Die Magistrate konnten einstweilige Anordnungen (interdicta) treffen.

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Panorama des Kolosseums in Rom; by Dnalor 01 via wikimedia commons.

Sie verhängten dann etwa Geldbußen (multae) oder verhafteten Übeltäter (vincula, prensiones), nahmen Pfänder ein (pignoris capio) und sogar körperliche Züchtigung kam zum Einsatz als Strafe für ein öffentliches Vergehen (verbera).

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Männer - virilis Römer Lexikon A-Z

Römische Praetoren: Hatten auch Privilegien!

Römische Preatoren
Kapitol in Rom by Luigi Versaggi (creative commons).

Wahl der römischen Praetoren und Privilegien

Römische Praetoren wurden in den comitia centuriata gewählt, in denen auch die Wahl der Consuln stattfand.

Voraussetzung für eine Wahl war seit 180 v. Chr. das Alter von 40 Jahren, seit dem 3. Jhd. mussten Praetoren zudem eine Quaestur inne gehabt haben. Sie war allerdings erst seit Sulla formell vorgeschrieben. Die Aufgabenbereiche der Praetoren, wie der Vorsitz in einem Gerichtshof, praetor urbanus oder peregrinus, legte der römische Senat anschließend fest und ließ das Los die Verteilung entscheiden.

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Über die Lage der Frauen im alten Rom

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Die römische Küche war der Platz der Frau.

Lage der Frauen in Rom

Frauen im antiken Rom besaßen kein Schutzrecht, so wie die griechischen Frauen, und sie waren ohne Wehr dem Dünken ihres Vaters oder Ehemannes ausgeliefert.

Wenn es ungünstig für sie lief, wurden sie wie ein Stück Vieh oder Sklaven verkauft. Ihre Knechtschaft endete erst mit dem Tod. Wenn eine römische Frau aber der Knechtschaft entfloh, kam sie unter die Tyrannei ihrer Familie.

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Römische Kaiserzeit: Quaestoren

Augustus Büste
Büste des Kaiser Augustus aus dem Römershop.

Aufgaben von Quaestoren zur römischen Kaiserzeit

Unter Kaiser Augustus änderte nicht nur die Anzahl der römischen Quaestoren-Stellen. Er setzte auch das Mindestalter für die Quaestur auf 25 Jahre herab und überließ die Aufgabenzuteilung nicht mehr allein dem Los.

Auch der Kaiser selbst und die Consuln hatten fortan mehr Einfluss auf die Vergabe der Aufgaben an die Quaestoren. Kaiser Claudius übertrug den römischen Quaestoren schließlich auch die Finanzierung von Gladiatorenspielen. Mit Ausnahme der kaiserlichen Kandidaten wurden sie dabei allerdings von der Staatskasse bezuschusst.

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Geschichte Roms: Siege Hannibals

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Hannibal und Scipio: Heinrich Alde Grave via wikimedia commons.

Geschichte Roms – Die Siege Hannibals

Nach seinen Siegen konnte Hannibal die karthagische Armee auf 50.000 Mann ausbauen. Rom war empört über die schlechte Kriegsführung, die zum Verlust des norditalienischen Gebiets geführt hatte und wählte 217 v. Chr. den für Reformen freudigen Konsul Flaminius – eine indirekte Kritik an der Kriegsführung des römischen Senats.

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Der römische Curator

Augustus Büste
Büste des Kaiser Augustus aus dem Römershop.

Der römische Curator

Der römische Curator war zu Ende der römischen Republik mit der Durchführung bestimmter öffentlicher Aufgaben betraut.

Vorher schon war die Cura (Sorge) für bestimmte Sonderbeauftragte üblich. Doch die Amtsbezeichnungen veränderten sich. Die Einsetzung eines römischen Curators erfolgte durch Wahl und in Form eines Kollegiums. Unter Kaiser Augustus wurden die Curatores in Rom und in a anderen römischen Städten Regel, um bedeutenden administrativen Aufgaben auch unabhängig vom Wechsel der Amtsträger des cursus honorum eine gewisse Kontinuität zu verleihen.

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Geschichte Roms: Senat und Klientelwesen

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Ein Vertrauensverhältnis – Rufus46; via wikimedia commons.

Senat und Klientelwesen der Römer in der Geschichte Roms

Da der Senat in der Geschichte Roms gesetzlich lediglich beratende Funktion hatte, wurden die Konsuln nicht von den Senatoren gewählt sondern von den römischen Bürgern – der comitia centuriata. Die Kandidaten für das Konsulat mussten aus den Reihen der Senatoren stammen und wurden der römischen Volksversammlung vom Senat vorgeschlagen.

Die Senatoren prägten aufgrund ihres hohen Ansehens und ihres Wohlstands alle wichtigen Entscheidungen, doch die Volksversammlung setzte Gesetze in Kraft, entschied über Krieg und Frieden und führte Gerichtsverfahren. Nach dem römischen Gesetz waren die Entscheidungsprozesse also demokratisch, jedoch wurden sie oft durch den Einfluss der Senatoren maßgeblich geprägt.

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Geschichte Roms: Macht und Ständekampf

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Römern ging es ums Gleichgewicht – Oktant aus Ebenholz mit Messingbeschlägen und Elfenbein- Einlagen; Springer Joshua, Hersteller/in; Museum für Hamburgische Geschichte via wikimedia.

Frühe Republik: Ständekämpfe

Die römische Republik gründete sich in der Geschichte Roms auf das Gleichgewicht zwischen Volk, Senat und Magistraten. Die Magistrate wurden auf bestimmte Zeit vom Volk gewählt und regierten ohne Entlohnung, immer mit einem ranggleichen Amtskollegen zusammen – nach dem Prinzip der Kollegialität.

Die Laufbahn bestimmte der cursus honorum – feste obligatorische Vorschriften. Die Laufbahn verlief über den Quästor (Finanzen), Ädil (Polizei, Sicherstellung der Lebensmittelversorgung und Organisation der Spiele) und Prätor (Justiz). Neben diesen Magistratsämtern gab es zudem noch den Zensor, der die Verzeichnisse der Senatoren erstellte und für die Volkszählung zuständig war.

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Römische Sklaven: Freigelassen und doch unfrei!

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Palazzo d’Arnolfo, stemma libertas su capitello;
by sailko via wikimedia (Gnu free).

Römische Sklaven: Freiheit!

Römische Sklaven, die freigelassen wurden, nannten die Römer Libertini (Libertus, sing.), Freie, jedoch war ihre Stellung der Freigeborenen (Ingenuus) nicht gleich.

Welche Rechte ihnen nach ihrer Freilassung zugutekamen, hing von der Art ihrer Freilassung ab. So konnte ein ehemaliger Sklave etwa mit seiner Freilassung sogar das römische Bürgerrecht erlangen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt waren: Der Sklave musste älter als 30 Jahre, sein Freilasser musste älter als 20 Jahre sein, der Sklave musste nach römischem Zivilrecht (ex iure quiritium) Eigentum eines Herrn gewesen sein, also kein Sklave eines Peregrinus, und musste im rechtsgültigen Verfahren freigelassen werden.

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Der römische Magistrat: Sache der Tradition

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Holzschnitt-Vignette, die Cicero beim Schreiben seiner Briefe zeigt. Das Bild ist ein Detail aus Seite 329 von Ciceros Epistulae ad familiares („Briefe an seine Freunde“) in einer frühen, 1545 von Hieronymus Scotus (alias Girolamo Scoto) in Venedig gedruckten Ausgabe. Auf dieser Seite beginnt Buch IX der Epistulae.

Der römische Magistrat

In Rom gab es keine schriftlich fixierte Verfassung. Einzig die über Jahrhunderte lang ausgeübte Tradition wirkte sich stark normierend aus und schuf Kontinuität.

Das mos maiorum, der Brauch der Vorfahren, bestimmte die Sitte, dass die römischen Beamten für ein Jahr vom Volk gewählt wurden. Während der römischen Königsherrschaft gab es keine Magistrate und sie waren dem König untergeordnet. Die meisten römischen Ämter wurden im Lauf der römischen Republik geschaffen.

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Römische Libertas: Politisches Instrument

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Jetzt neu im Römershop: Büste des Kaisers Augustus.

Römische Libertas als politisches Instrument

Geradezu inflationär wurde der Begriff römische libertas in den politischen Konflikten der antiken Zeit genutzt.

Doch was geschah mit der libertas faktisch am Ende der Republik und am Beginn jener Epoche der Alleinherrschaft des Kaiser Augustus? Jener Kaiserzeit des Principats? Sollte das nach der Göttin der Freiheit benannte Konzept Bestand haben für den Alleinherrscher? 

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Cursus honorum zur Kaiserzeit: Senat oder Ritter!

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Ritter Rost via wikimedia commons.

Zwei klassische römische Laufbahnen zur Kaiserzeit

Der römische cursus honorum zur römischen Kaiserzeit unterschied sich wesentlich von dem der Republik. Von dieser Zeit an gab es zwei verschiedene Arten der römischen Ämterlaufbahn: Die senatorische und die ritterliche.

Die Senatslaufbahn für einen Römer begann im Alter von mindestens 17 Jahren. Der Anwärter übernahm entweder ein Militärtribunat oder ging in den Dienst bei den Vigintisexviri in Rom. Darauf folgte die Quaestur mit einem Mindestalter von 25 Jahren sowie Volkstribunat oder Aedilat mit mindestens 27 Jahren. Die Praetur konnte mit 30 Jahren erreicht werden und das Konsulat mit 32 Jahren. Doch die meisten Ämter hatten nicht mehr die Bedeutung, die sie einst hatten und besaßen keine Machtfülle.

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Römische Götter: Ehre der Concordia!

Concordia
Concordia-Statue (1863) auf der Jubiläumssäule (1841), Schlossplatz, Stuttgart. Bildhauer Ludwig von Hofer. By Skrainka/wikimedia commons.

Die römische Göttin der Eintracht Concordia

Die römische Göttin Concordia stand für Eintracht und personifizierte die Einigkeit zwischen Familienmitgliedern und gemeinsamen Bewohnern eines Landstrichs. Obwohl die Göttin römischen Ursprungs ist, erhielt Concordia mit der griechischen Göttin Omonoia, ebenfalls für Eintracht und gleiche Gesinnung, eine späte Gleichsetzung.

Als Attribut hielt die römische Göttin ein Füllhorn, das auch andere Personifikationen, wie etwa Fortuna oder Pietas als Attribute trugen. Zudem trug Concordia manchmal einen caduceus, einen Flügelstab. Concordia im Sinne der Eintracht war schon früh ein geflügeltes Wort im politischen Diskurs und die ihr zu Ehren errichteten Tempel hatten einen politischen Hintergrund.

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Römische Ämterlaufbahn: Patrizier Tullius

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Mit dem Bastelbogen aus dem Römershop lässt sich eine römische Stadt erbauen!

Römische Ämterlaufbahn des Patrizier Tullius

Gaius Tullius war ein reicher Römer mit viel Besitz. Ein Stadthaus, domus, nannte er sein Eigen, das auf dem Palatin, einem der Hügel Roms gelegen war.

Einige Mietshäuser in Rom gehörten zu seinem Besitz und wie die wohlhabenden Patrizier in Rom hatte auch er einige villae, Landhäuser, im schönen Italien. Auch Ländereien in den Provinzen Italiens gehörten Tullius – einem Millionär der Sesterzen. Um Mitglied des Senats zu werden, mussten die Römer allerdings in eine römische Ämterlaufbahn investieren, die auch Tullius eingeschlagen hatte. Bezahlt wurden hohe römische Beamte nicht.

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Geschichte Roms: Erster römischer Staat

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Kaiser Karl der Große machte das Römische Reich untertänig. Bildnis von Albrecht Dürer via wikimedia commons.

Geschichte Roms: Der erste römische Staat

Übereinstimmend ist die Annahme unter den Historikern, dass in der Geschichte Roms die Stadt zunächst von Königen regiert wurde. Der Überlieferung zufolge gab es bereits vor der etruskischen Dynastie vier Könige, deren Namen jedoch nicht bekannt sind.

Vielmehr gelten diese als fiktiv – vor allem der angebliche Gründer der Stadt Rom, Romulus, dessen Name so viel bedeutet wie „Mann aus Rom“. Das Gebiet der römischen Bürger war in der Geschichte Roms zunächst in drei Teile, so genannte tribus, unterteilt. Diese wiederum bestanden aus je zehn curiae (entstanden aus dem Lateinischen co-viria, die Bezeichnung für eine Männerversammlung), die aus einer Anzahl von Familienverbänden bestand. Auf diese curiae und tribus gründete sich der erste Senat.