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Römische Freigelassene: Manche wurden reich!

Geldbeutel
Museum Lauriacum: Modell eines römischen Ledergeldbeutels. By W. Sauber via wikicommons.

Römische Freigelassene

Römische Sklaven durften nicht in einer regulären Ehe leben, wohl aber die Freigelassenen. Sie lebten in einer zivilrechtlich voll anerkannten Ehe (Iustum Matrimonium) mit ihren Partnern.

Nach der Freilassung geborene Kinder waren dann auch freien römischen Bürgern gleichgestellt. Doch der gesellschaftliche Makel eines Freigelassenen konnte über mehrere Generationen bestehen und wurde oft wirksam öffentlich gebraucht, sodass höhere öffentliche Ämter in der Regel nicht von Freigelassenen besetzt wurden.

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Die römischen Stände

Felder
Auf Feldern arbeiteten die römischen Sklaven.
By Dirk Vorderstraße; creative commons.

Die römischen Stände

Im römischen Reich gab es unterschiedliche gesellschaftliche Stände.

Die römischen Stände: In der Anfangszeit herrschte eine strikte Trennung dieser römischen gesellschaftlichen Schichten.

Im Laufe der Zeit jedoch weichten die Abgrenzungen auf und innerhalb der einzelnen Stände entstanden soziale Stufen. 

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Geschichte Roms: Eine geteilte Stadt!

Apollo
Sunrise with the Chariot of Apollo by Web Gallery of Art via wikimedia commons.

Die Geschichte Roms – Patrizier und Pebejer

Die wirtschaftliche Lage Roms im 5. Jhd. v. Chr. war nicht nur aufgrund der Nahrungsknappheit angespannt, sondern auch durch zunehmende Seuchen in der Geschichte Roms. In der Hoffnung diesen begegnen zu können, übernahmen die Römer zu dieser Zeit den Kult des griechischen Gottes Apollo, der für die Heilung von Krankheiten zuständig war.

Im Jahr 431 v. Chr. erbauten die Römer diesem Gott einen Tempel. Infolge der schlimmen landwirtschaftlichen Verhältnisse verschuldeten sich viele Plebejer immens. Die römischen Gesetze um das Schuldrecht waren sehr hart. Wer seine Schulden nicht begleichen konnte, musste zum äußersten gar sich selbst verpfänden.

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Göttin Feronia: Von Freien und Sklaven verehrt

Herbstbild..Bäume
Feronia war die römische Göttin der Wälder …
by Sundresslady (wikimedia free licence).

Die Göttin Feronia

Feronia ist die Göttin der Wälder, der Heilquellen und der Heilkräuter. Ihre vermutlich sabinische Herkunft und ursprüngliche Funktion ist nicht offenkundig.

Doch war die römische Göttin Feronia Teil des römischen Staatskultes. Besonders beliebt war die Verehrung der römischen Gottheit bei Freigelassenen und Sklaven. Der Feiertag des Heiligtums der Gottheit Feronia in Rom war der 13. November. Erstmals erwähnt wurde das Heiligtum 217 v. Chr., als libertae, so genannte freie Frauen der Feronia und der Iuno Regina Opfer darbrachten.

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Römische Sklaven: Freie und Freigelassene

Antike Papyri aus Brüssel
Die Freilassung eines Sklaven ging auch per Brief.

Freie römische Sklaven in Rom

Römische Sklaven konnten auf verschiedene Arten freigelassen werden: nach ius civile; manumissio vindicta: Durch einen Freiheitsprozess. Ein adsertor libertatis behauptete im Legisaktionsprozess dem Eigentümer und Prozessgegner gegenüber, dass dieser Mensch frei sei. Der Eigentümer schwieg auf diese Behauptung.

Daraufhin bestätigte der Gerichtsmagistrat die Freiheit. Vereinfacht konnte diese Erklärung des Sklavenbesitzers vor der Behörde (Gericht) erfolgen. Manumissio censu: Der Sklave meldet sich mit Erlaubnis seines Herrn beim Census. Mit dem Bürgercensus verschwand diese Freilassungsform in der Kaiserzeit. Manumissio testamento: Die testamentarische Verfügung des Eigentümers.

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Aus dem Leben des römischen Patrizier Tullius

Winter
Ein Wintertag im Leben des Patrizier Gaius Tullius.
Via wikimedia licence free.

Patrizier: Aus dem Leben eines römischen Patrizier

Kalt war es im Schlafzimmer von Gaius Tullius, denn natürlich hatte auch sein Haus keine Fenster. Es war Winter in Rom. „Diese Sklaven sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren“, schimpfte Tullius.

„Haben wieder mal vergessen, die Fensterläden zu schließen!“ Rasch zog er sich sein operimentum, die teppichartige Zudecke, die ihm Wärme spendete, bis zu den Ohren hoch, bevor er sie fest entschlossen ganz zurück schlug und sich von seiner Liege erhob.

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Libertas: Antike Personifikation der Freiheit

L Buchstabe
“L” steht für Libertas – via wikimedia commons.

Römische Libertas: Freiheit in Person

Nicht nur die berühmte Freiheitsstatue in New York ist nach der römischen Göttin der Freiheit benannt. Diese gehört übrigens seit 1984 zum Weltkulturerbe und war ein Geschenk der Franzosen an die Amerikaner anlässlich der Feierlichkeiten zum Gedenken der Unabhängigkeit Amerikas.

Für die Römer waren veritas (die Wahrheit), iustitia (die Gerechtigkeit) und libertas (die Freiheit) Göttinnen, denen die Römer seit der Zeit der römischen Republik Tempel errichteten. Überall in der Stadt Rom begegnet man Inschriften, denen das Konzept der Freiheit verschrieben war.

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Römische Sklaven: Clowns, Witzbolde & Gören

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Sklaven durften auch gerne komisch sein in der Antike.
By RyanMcGuire via Pixabay.

Römische Sklaven: Kleinwüchsige & Clowns

Unter dem Namen deliciae, „Lieblinge“, liefen römische Sklaven bei den römischen Herren, jene Haussklaven und unfreie Menschen, die unter einer körperlichen oder geistigen Behinderung litten.

Vor allem kleinwüchsige römische Sklaven und anders missgestaltete waren sehr begehrt unter der römischen Oberschicht, die sich Haussklaven hielt. Sogar der Handel mit den deliciae florierte und in Rom gab es einen eigenen Monstrositäten-Markt. Kurzarmige oder etwa ein- oder dreiäugige Menschen erzielten dort Höchstpreise!

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Das römische Reich Römer Lexikon

Handel und Landwirtschaft der Römer

Ochsenpflug
Der Ochsenpflug kam in der römischen Landwirtschaft zum Einsatz. Gemälde von Paul E. Crodel (1862–1928) Öl auf Leinwand via wikimedia commons.

Die Landwirtschaft zur Zeit der Römer

Zur Zeit der Römischen Republik war Italien ein Bauernstaat. Größter Arbeitgeber war die Landwirtschaft der Römer. Die meisten Römer lebten auf dem Land und bewirtschafteten einfach Bauernhöfe und von dort stammte auch die Masse der Soldaten, die das römische Heer bildeten.

In der Frühzeit bewirtschaftete der Bauer mit seiner Familie den Hof. Erst ab dem 2. Jhd. v. Chr. leisteten sich die Landwirte auch Sklaven, die ihnen bei der Arbeit ihre Dienste leisteten.

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Kolosseum - Gladiatoren Römer Lexikon

Gladiatoren | Sieg und Freiheit

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Gladiatoren Siege

Der Gladiator auf der Siegesstraße 

Der Gewinner wurde mit Siegespalmen und später, als das professionelle Gladiatorengewerbe weit verbreitet war, mit Siegprämien belohnt. Ein erfolgreicher Gladiator wurde als „plurimarum palmarum gladiator“ (Gladiator mit den meisten Palmen; Cicero) bezeichnet. Das Publikum konnte den Veranstalter bitten, alten oder besonders beliebten Gladiatoren die Freiheit zu schenken. Wurde der Wunsch gewährt, erhielten diese Gladiatoren ein hölzernes Schwert (rudis) und wurden rudiarii genannt. Dies erfolgte etwa nach drei Jahren und bedeutete für die Kämpfer die Freistellung von der Pflicht, am Kampf teilnehmen zu müssen.