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Römer Lexikon

Verlobung in der Antike und die Götter

Juno-München
Die Göttin Juno beschützte die Ehe – Statuetten gibt es im Römershop!

Verlobung in der Antike – die Götter!

Römer waren sehr abergläubisch und ihre Religion stark dem Glauben an die Gewalt der Götter verhaftet. Folglich war nicht jeder Tag der rechte, um eine römische Hochzeit abzuhalten.

Im März etwa, durften römische Paare nicht heiraten, denn dieser Monat war dem Kriegsgott Mars geweiht. Ein solches Unglück wollte wohl kaum eine Ehe als Grundlage für sich beanspruchen. Auch der bei heutigen Hochzeitspaaren so beliebte Monat Mai galt im römischen Glauben als Unglücksmonat wegen der „lemurales“. Der Legende nach hieß es: „In diesen Tagen soll weder Witwe noch Jungfrau die Fackel des Hymenäus anzünden; eine die in dieser Zeit heiratet, lebt nicht mehr lang.“ Auch das Sprichwort besagte: „Nur schlechte Frauen heiraten im Mai.“ Der Juni galt bei den Römern hingegen als günstiger Monat für eine Hochzeit, allerdings nur nach den Iden, also nach dem 13. Juni.