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Andreas Hopson - Forum Traiani
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Römische Wagen

Römische Wagen, eine antike Reise

Tatsächlich gab es eine Reihe unterschiedlicher römische Wagen-Typen. Mehr noch es gab  Bezeichnungen dafür, welche sich, interessanter Weise, gar nicht mit dem konkreten Aussehen der Wagen in Verbindung bringen lassen.

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Römische Götter und römische Göttinnen

Römische Götter & Göttinnen

Dieser Artikel enthält wissenswerte mythologische Fakten und Informationen über römische Göttinnen und römische Götter. Die römischen Götter hatten ähnliche Aufgaben, wie die griechischen Götter. Nur die Namen waren unterschiedlich. Hier also eine Liste der vergleichbaren Götter und Göttinnen:

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Mithras der römische Gott

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Mithras-Relief Köln

Römische Gottheit Mithras

Die römische Göttergestalt Mithras ist eine mythologische Personifizierung der Sonne, die im Mithraismus verehrt wurde. Ursprünglich kommt der Name der römischen Gottheit von dem iranischen Gott Mithra aus der iranischen Mythologie. Die beiden stehen jedoch nur in der einer indirekten Beziehung zueinander, da der römische Gott sehr große Unterschiede gegenüber dem iranischen Vorbild aufweist. Zudem ist es umstritten, ob der römische Mithras-Kult wirklich auf das iranische Vorbild zurück geht.

Plutarch beschreibt, dass die Römer den iranischen Kult durch Seeräuber aus Kilikien kennen lernten. Diese wurden im Jahr 67 v. Chr. von Pompeius bekämpft. Durch römische Legionäre sei der sittlich strenge, ausschließlich auf Männer ausgerichtete Mithras-Kult in das Römische Reich gelangt und habe dort Verbreitung gefunden.

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Geschichte: Triumph des Scipio Africanus

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Scipio Africanus via wikimedia: by Sailko.

Triumph des Scipio Africanus

Als Hasdrubal seine karthagische Armee in Spanien abzog, schien dies zunächst als Gewinn für Italien.

Der Sieg kam gerade rechtzeitig, denn im Jahr 209 v. Chr. hatten zwölf der dreißig latinischen Kolonien erklärt nicht mehr im Stande zu sein, weitere Truppen zu stellen oder für deren Unterhalt aufzukommen. Die Römer waren ebenfalls am Ende ihrer Kräfte.

Nachdem Hasdrubal die Alpen überquert hatte, stieg er mit seinen Männern in die Poebene hinab. Dort stockten gallische Mannschaften sein Heer auf rund 30.000 Mann auf. Nun rückten Hasdrubal und Hannibal aufeinander zu, um ihre Streitkräfte zu vereinen.

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Asklepios, der fruchtbare Heilgott

Fruchtbarer Heilgott Asklepios

Asklepios hatte eine Frau namens Epione (die Lindernde, Mutter der Asklepiaden) und mit ihr vier Töchter, Iaso (die Heilende), Aegle (Glanz/Schimmer), Hygieia (Gesundheit) und Panakeia (Allheilerin).

Zudem hatte er auch noch vier Söhne, Euamerion (glücklicher Tag), Machaon, Podalirius und Telesphoros (der zum Ziel Führende/ein Dämon der Genesung). Der Sage nach wurde Asklepios von Cheiron so gut in Heilkunde unterrichtet, dass es ihm sogar gelang, Tote zum Leben zu erwecken. Darunter war etwa ein gewisser Glaukos, dessen Identität nicht bekannt ist, da es mehrere Personen mit diesem Namen gab. Auch Lykurgos oder der Sohn des Königs Minos und ein gewisser Hymenäus. Diese Kunst, Tote zum Leben zu erwecken, verärgerte natürlich den Gott der Unterwelt, Hades, Dieser beschwerte sich bei seinem Bruder Zeus. Daraufhin schleuderte Zeus Asklepios mit einem Blitz, den er von den Kyklopen (Zyklopen) hatte, in die Unterwelt. Verärgert über den Mord an seinem Sohn, tötete Apollo die Kyklopen. Dafür musste Apollo für einige Zeit als Strafe den Götterhimmel verlassen und bei König Admet (Admetos) von Pharei Schafe hüten.

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Zweiter Punischer Krieg und Hannibal

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Im Kampf: Hannibal und Scipio. Via wikimedia commons (1700).
Wandreliefs gibt es auch im Römershop.

Die Karthager in Spanien und der Punische Krieg

Hamilkar Barkas, der die karthagische Armee anführte, ertrank im Jahr 229 v. Chr. Sein Nachfolger (Schwiegersohn) Hasdrubal verlegte das Hauptquartier der Truppen nach Carthago Nova (Cartagena), einem Ort auf einer Halbinsel, mit dem besten Hafen weit und breit. Hasdrubal gelang es, die spanische Grenze bis fast an die Pyrenäen zu verschieben in den Norden und tief ins Innere des Landes. 221 v. Chr. wurde Hasdrubal ermordet. Die Befehlsgewalt ging über an seinen Schwager Hannibal. Dieser stieß ebenfalls weiter ins Landeinnere vor, doch die Küstenstadt Sagunt leistete ihm erbitterten Widerstand.

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Göttin Vesta: Den Römern heilig

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Rom – Blick auf den Vestatempel. Aquarell A. Castelli (1809-1902) via wikimedia: neumeister.com.

Die römische Göttin Vesta

Die römische Göttin Vesta war die Beschützerin des staatlichen Feuers. So waren Feuer und Flamme ihre Attribute, der Esel zudem ein Symbol der römischen Gottheit.

Ihre griechische Entsprechung war die Göttin Hestia. Der römischen Göttin wurden ausschließlich unblutige Opfer dargebracht. Ursprünglich war Vesta im römischen Glauben die Beschützerin des Herdfeuers und die Hüterin der Flamme. Erst ab augusteischer Zeit wurde sie zur Göttin des römischen Staatsherdes.

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Über die Wertigkeit von Schmuck bei den Römern

Schmuck: Zunächst keine römische Leidenschaft

Schmuck war unter römischen Matronen lange Zeit nicht besonders hoch im Kurs. Goldschmuck etablierte sich nur langsam in den reichen römischen Haushalten und stand anderen Luxusformen zunächst merklich nach.

Leicht konnte das Lex Oppia im Zuge des zweiten Punischen Krieges das Gewicht des Goldschmucks pro Frau auf eine halbe Unze, etwa 14 Gramm beschränken. So wenig Schmuck war seinerzeit im Umlauf. 20 Jahre später sah das ganz anders aus.

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Göttin Abundantia: Wohlstand und Erfolg!

Die römische Göttin Abundantia bringt Wohlstand und Fülle

Die römische Göttin Abundantia war in der römischen Mythologie die Personifikation des Überflusses. Ein Kult in Form von Tempeln oder Altären ist ihr nicht bezeugt.

Sie wurde jedoch als Symbol des allgemeinen Wohlstandes, des Überflusses an Gütern und deren freier Verfügbarkeit häufig auf Münzen der römischen Kaiserzeit abgebildet. Dabei trägt sie meistens ein Füllhorn und sichtbare, wertvolle Gaben, die sie aus dem Horn heraus schüttet. Manchmal hält sie in der anderen Hand Ähren.

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Römischer Strassenbau

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Römischer Strassenbau in Pompeji

Strassenbau der Römer

Der älteste Verkehrsweg der Römer war die Via Appia. Die Straßen wiesen wenig Kurven auf und wurden meist gerade gebaut.

Die Wege waren etwa so breit wie zwei Wagen oder einer Sechserkolonne von Truppen, insgesamt etwa 4 m. Die Umgebung wurde von Wald befreit, d.h. gerodet, um nicht die Gefahr eines Hinterhalts einzugehen.

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Römischer Gott Asklepios

Römische Gott Asklepios

Der Geburtsort des römischen Gottes Aesculapius, zu Deutsch Äskulap, steht nicht fest. Er ist der Heilgott und steht noch heute Pate für den Hippokratischen Eid der Ärzte. Denn er spielte eine große Rolle bezüglich der Anfänge der antiken Heilkunde.

Um seine Lebensgeschichte ranken sich unterdessen so manche Mythen. Gleich drei antike Schriftsteller berichten etwa über seine Geburt: Hesiod, Pindar und Pausanias. Hesiod war ein griechischer Viehzüchter und Bauer, der etwa um 700 v. Chr. lebte.

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Pantheon - Götter

Heilgott Asklepios : Mythos oder wahre Person

Asklepios: Mythos oder Wahrheit?

Spannend, weil ungeklärt, ist es, der Frage nachzugehen, ob denn Asklepios gar eine rein mythologische oder vielleicht doch eine historische Person war? Eigentlich war Asklepios als eine mythologische Person bekannt, bis ein gewisser J. Emma und Ludwig Edelstein 1945 versuchten, aus Asklepios eine historische Figur zu konstruieren.

Eine Person also, die etwa 700 Jahre vor Hippokrates gelebt haben könnte und erst später von den Menschen in den Götterhimmel versetzt wurde. Der Gedanke kam nicht ganz von ungefähr, denn Hippokrates selbst behauptete von sich der 18. Nachfahre von Asklepios zu sein. Ein weitere Deut auf seine Wahrhaftigkeit ist, dass Homer die beiden Söhne von Asklepios, Machaon und Podalirius in der Ilias mitspielen lässt.

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Pantheon - Götter

Gottheit Apollo: viele Wesenszüge!

Apollo, römischer Gott unterschiedlicher Wesenszüge

Apollo, griechisch Appolon oder auch Apoll wurde lange Zeit von den Griechen verehrt und hielt auch sehr früh Einzug in die römische Götterwelt.

Er war in der griechischen und römischen Mythologie der Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und der Künste, insbesondere der Musik, der Dichtkunst und des Gesangs. Außerdem war Apollo der Gott der Bogenschützen. Er galt als Sohn von Zeus und der Göttin Leto sowie Bruder von Diana, der griechischen Artemis. Dem Mythos nach flüchtete Apollos Mutter vor der eifersüchtigen Gattin des Zeus, Hera, nach Delos, wo Apollo zur Welt kam.

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Häuser - Villa Römer Lexikon A-Z

Römischer Luxus: auch beim Wohnen!

Römischer Wohn-Luxus

wohnluxusWer zur Zeit der Römer seinen Wohlstand zur Schau tragen wollte, hatte eine römische Villa. Denn dies war in der Zeit der Antike der aufwändigste Wohnraum.

Die römische Villa wurde gewöhnlich auf einem italischen Landgut errichtet. In den sehr großzügig angelegten Wohnanlagen war die Einrichtung entsprechend des Wohlstands des Besitzers luxuriös und man konnte sich ausbreiten, denn der Platz auf dem Land lud dazu ein. Reiche Römer hatten auf ihren Landgütern sogar künstliche Fischteiche oder Volieren für Singvögel.

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Die römischen Statthalter

Kontrolle der römischen Statthalter über die Provinzen

Die römischen Statthalter in den Provinzen überprüften nicht nur Gerichtsurteile sondern ihre Aufgabe war außerdem die Kontrolle über die Lokalverwaltung, insbesondere die der Städte.

Unabhängig vom Rechtsstatus der Stadt konnten sie eingreifen – ob civitas libera oder foederata, municipium oder colonia. Doch verliehen die Kaiser häufig den provinzialen Städten Privilegien, die vor dem Zugriff der römischen Statthalter schützten. So sorgte der Statthalter nur für Ordnung, wenn die Städte mit ihren Aufgaben nicht zurechtkamen und die Unzufriedenheit ihm zugetragen wurde. Dies konnte passieren, wenn städtische Eliten, oftmals reiche Händler, Spekulation mit Grundnahrungsmitteln betrieben.

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Imperium: Die Perle geht auf Eroberungskurs

römische Perlen OhrringeDie Perle erobert das Imperium als Schmuckstück

Am begehrtesten waren unter den römischen Schmuckstücken Perlen. Diese wurden über ägyptische Zwischenhändler ins Römische Imperium importiert, denn das Hauptgewinnungsgebiet von Perlen war im Roten Meer.

Europa hatte in Britannien auch ein geringes Vorkommen an Perlen. Die Perle gelangte allerdings erst sehr spät in den Mittelmeerraum. In Griechenland war sie lange unbekannt und erlangte erst durch die Eroberungen Alexanders des Großen als Schmuckstück an Bedeutung. Schlagartige Berühmtheit erlangte die kleine runde Schmuckperle bei den Römern, als 61 v. Chr. Pompeius über Mithridates triumphierte und seinen Siegeszug mit einem Portrait von sich aus lauter Perlen feierte.

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Römische Männer: Trugen sie Schmuck?

Schmückten sich römische Männer?

Phallus FlügelNein, römische Männer trugen selten Schmuck am Körper. An Brust und Hals hatten sie höchstens militärische Auszeichnungen.

Diese waren jedoch kein Schmuck im herkömmlichen Sinne, denn sie waren bei der Armee verdient. Nur Ringe an den Fingern waren bei Männern weit verbreitet. Sie dienten sagten etwas über den Stand des Trägers in der Gesellschaft aus – zum Beispiel bei Rittern und Senatoren – und gegen Ende der Republik trugen Männer auf diese Weise auch ihren Reichtum zur Schau.

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Kaiser Markus Aurelius

Markus Aurelius Römischer Kaiser

„Der Philosoph, letzter der Fünf Guten Imperatoren“
Marc Aurel, Marcus Aurelius (Marcus Aurelius Antoninus Augustus), der
Regierte mit Lucius Verus von 161-169 n.Chr. (adoptierter, ausschweifender Bruder von Marc Aurel

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Hadrian römische Büste neues Fundstück

Kaiser Hadrian in praktischer Größe

Wow, da ist er endlich, Kaiser Hadrian, einer von zwei neuen Büsten aus dem Römer Shop. Schaut mal rein!

Hier ist der Link: Hadrian römische Kaiser Büste 

Hadrian römische Kaiser Büste
Kaiser Hadrian in einer bronzierten tollen Variante

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Geschichte Roms: Römische Neuerungen

Lateinische Zitate
Lateinische Literatur ist im Römershop zu finden.

Römische Neuerungen

Römische Neuerungen: Trotz der Machtfülle Roms war das Reich in kultureller Hinsicht stark von der griechischen Kultur geprägt. Die lateinische Literatur, die nach der Eroberung Tarents und der Besetzung Siziliens entstand, war eindeutig hellenistisch geprägt.

In gebildeten Kreisen der Römer sprach man neben Latein zudem Griechisch und viele Römer hatten Freude an epischer wie elegischer Dichtung, an Theater und an griechischer Redekunst und Philosophie. Aus Griechenland kamen auch zahlreiche Kunstwerke nach Italien und die Römer kopierten diese fleißig.

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Münzen, Kult und Lararium für Gott Mercurius

Neptun
Kein anderer als der Meeresgott Neptun stand Mercurius zur Seite. Kupferstich von W. J. Blaeu via wikimedia.

Römischer Gott Mercurius

Da die Bedeutung des Seehandels für die Römer eine große Rolle spielte, stand nicht etwa eine weibliche Gottheit dem Handelsgott Mercurius zur Seite, sondern kein anderer als Neptun.

Schon in archaischer Zeit weihten römische Kaufleute den zehnten Teil ihres Gewinns den Göttern am Ara Maxima des Hercules. Der römische Gott Neptun der Meere und der Seeleute, geleitete die Schiffe über seine Elemente und Merkur war der Gott des Warentausches. Die Absicht hinter der Verbindung dieser beiden römischen Gottheiten war offensichtlich.

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Trauerrituale: Röm. Pompa zur Totenehrung

Collosseum-Unterwelt
Rom: Colosseum – Unterwelt – wikimedia commons by CellarDoor85.

Römische Trauerrituale und Begräbnisse

Schon das römische Zwölf-Tafel-Gesetz enthielt die Bestimmung, das durch eine sakrale Grenze (pomerium) vom Umland abgegrenzte Siedlungsgebiet von Bestattungen reinzuhalten. Über antike Begräbnisrituale und Trauerrituale weiß man heute nicht besonders viel.

Beide, griechische und römische Totenrituale hatten jedoch die Vorstellung von der Unreinheit der Toten und deren Angehörigen. Um diese Unreinheit (auf Griechisch miasma) zu überwinden, mussten ganz bestimmte Übergangsrituale eingehalten werden. Der Leichnam des Toten wurde zunächst gewaschen, dann gesalbt und in seine beste Kleidung (für Bürger eine weiße Toga, für gewesene Magistrate die toga praetexta) gehüllt.

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Hannibal vor den Toren Roms!

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So ging Hannibal in die Geschichte ein (gnu free).

Hannibal vor den Toren Roms

Hannibal erschien nun vor den Toren Roms und ritt 205 v. Chr. auf einem Rappen um die Stadtmauern. Da es den Römern nicht gelungen war, Hannibal an der Überschreitung der Pyrenäen zu hindern oder seinen Marsch nach Italien anzuhalten, wollten sie wenigstens verhindern, dass Hannibal seinen Bruder, Hasdrubal Barkas, im karthagischen Kolonialreich in Spanien um Verstärkung bitten konnte.

Die Römer wollten einen Feldzug in Spanien führen. In den ersten sieben Jahren konnten die spanischen Armeen der Römer unter dem Kommando zweier Brüder der Scipionen die Herrschaft über die Mittelmeerküste erringen und stießen nach Süden vor. Doch als sie Sagunt erreichten, wurden beide Befehlshaber tödlich verletzt.

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Der Mythos um die römische Göttin Nemesis

Nemesis Neapel
L’alata Nemesi (Vendetta) punta il dito verso la nave di Teseo che ha appena abbandonato Arianna, in lacrime. Creative Commons.

Gottheit Nemesis

Die römische Göttin Nemesis galt in der antiken Mythologie als Göttin des „gerechten Zorns“ und wurde damit auch zur Rachegottheit.

Ihre Begleiterin ist die Göttin Aidos, die Scham. Die „Rachegottheit“ Nemesis bestraft vor allem die menschliche Selbstüberschätzung und die Missachtung von Themis, dem göttlichen Recht und der Sittlichkeit. Sie ist in unserer heutigen Anwendung bezeichnet in der Regel eine ausgleichende, vergeltende Gerechtigkeit oder einen ewigen Gegenspieler.

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Attribute: Der Handelsgott Mercurius

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Statue des Merkur via wikimedia commons.

Handelsgott Mercurius: seine Attribute

Die Zeichen des römischen Handelsgott Mercurius waren der Heroldsstab in der linken Hand und das marsupium, der Geldbeutel aus dem Balg eines kleinen Tieres, in der Rechten. Oftmals trug der römische Gott Mercurius auch einen Reisehut auf dem Kopf.

Andere Darstellungen zeigen die römische Gottheit auch ohne Hut und ließen ihm Flügel aus den Haarlocken sprießen. Manches Mal war das marsupium durch eine Spendenschale ersetzt. Der Stab hieß auf Griechisch kerykeion und auf Lateinisch caduceus. Dieser war geflügelt und mit zwei achtförmig gewundenen Schlangen versehen.

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Römisches Recht: Rechtsprechung in Provinzen

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Abguss Fragment des Diokletianischen Höchstpreisedikts; wikimedia: MatthiasKabel.

Die römische Rechtsprechung in den Provinzen

Die Zufriedenheit der Bevölkerung in den römischen Provinzen ließ sich von den römischen Statthaltern vor allem durch eine gut funktionierende Rechtsprechung sichern. Deshalb fiel dies in die Haupttätigkeit der Statthalter.

Vorbild war das stadtrömische Prinzip. Wie die römischen Praetoren, veröffentlichten die römischen Statthalter in den Provinzen bei Amtsantritt ein edictum, das ihre Regierungs- und Rechtsprechungsgrundsätze verkündete. In den meisten Fällen übernahmen die Statthalter dabei die Praxis ihres Vorgängers – so diese sich bewiesen hatte. Das edictum wurde vermutlich unter Kaiser Hadrian schließlich kodifiziert und als Provinzial-Edikt für alle römischen Provinzen allgemeingültig.

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Römisches Essen: Keine Pizza!

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Pizza kannten die Römer so nicht. Via wikimedia: Jon Sullivan.

Römische Küche: Gemüsezwiebeln und Co

Römisches Essen, was war das? Von Cepa, Speisezwiebeln, existierten zur Zeit der Römer bereits zahlreiche Sorten. Sie wurden, getrocknet oder frisch, vielen Gerichten beigemischt.

Bauern und Soldaten aßen sie auch einfach roh zum oder auf das Brot. Bulbus (Zwiebel) bezeichnete bei den Römern auch die Zwiebeln anderer Pflanzen – etwa die Muskathyazinthe. Auch porrus (Lauch/Porree), der meist gekocht wurde, war Teil der römischen Küche.

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Göttin Diana: Tempel auf dem Aventin

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Auch im Hofgarten Münchens gibt es einen Tempel zu Ehren der Diana. Via wikimedia commons by Rufus46 (Creative Commons).

Alle durften die römische Göttin Diana ehren

Die prähistorischen Wurzeln teilt die römische Göttin Diana mit der griechischen Göttin Artemis. Beider Ursprung der Gottheiten liegt in der neolithischen Epoche der Jäger und Sammler.

Beide Göttinnen wachten über die zu jener Zeit festen Regeln für die Schlachtung erlegter Tiere. Eine Tötung eines Tieres außerhalb des antiken Ritus bestrafte die römische Göttin Diana umgehend. Als echter Jäger, sorgte sie zudem für die Nachhaltigkeit im Tierbestand. So kam Diana zu ihrem Ruf als Geburtsgöttin bei den Menschen.

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Römischer Gott Silvanus: Hütet das Haus!

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Altar mit Flachrelief des Gottes Silvanus (Marmor) – Gnu free by Jean-Pol GRANDMONT.

Der römische Gott Silvanus

Silvanus war ein römischer Waldgott. Wie auch Saturnus, galt er als einer der großen Götter des goldenen Zeitalters, als Gott des bäuerlichen Weltbildes und als Erfinder des Pflanzenbaus.

Er verkörperte die Macht der Natur und des Wachstums. Allerdings wurde er nur im privaten Bereich verehrt. In der Literatur wird der römische Gott Silvanus als horridus (struppig) dargestellt, allerdings bestätigen bildliche Darstellungen dies nicht, denn dort ist der Waldgott Silvanus meist ordentlich mit langem, gelockten Haar und einem Bart dargestellt. Frühere Bilder des Silvanus zeigen ihn auch spärlich bekleidet, meist nur mit einem Schaffell und einer Tiermütze aus dem Fell eines Bären. Eines der Hauptattribute des römischen Gottes Silvanus ist ein Kranz aus Pinienzapfen oder ein Zweig eines Pinienbaumes. Diesen hält er in seinen Händen.

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Römisches Panis: Gebackener Puls ist Fladenbrot!

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Gebackener Brei ergab Fladenbrot!
Via wikimedia (creative commons): Wolfgang Sauber.

Römisches Panis – Brot backen

Bevor die Römer beschlossen, den Brei zu backen, trockneten sie ihn zunächst, denn dadurch wurde er länger haltbar und ließ sich besser transportieren und portionieren. Doch sie aßen den puls nicht etwa getrocknet, sondern weichten ihn zum Verzehr einfach wieder in Wasser auf oder kochten ihn weich.