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Astronomie in der Antike: Ein spannendes Thema!

Astronomie in der Antike: Römischer Kalender zum Stecken aus Rom
Astronomie der Antike:
Der römische Kalender.

Astronomie in der Antike: Spannend!

Gabe es schon die Astronomie in der Antike? Eine durchaus spannende Frage.

Und hier sind auch ein paar Antworten zur Astronomie der Antike, die sicherlich nur einen Überblick geben.

Abbildung: ein römischer Zodiak …

Astronomie der Antike: Was wussten die Römer?

Lediglich ihre Intelligenz und ihre bloßen Augen standen den Römern und Griechen zur Verfügung, um den Kosmos zu begreifen. Nicht überraschend, dass sie mit vielen ihrer Annahmen damals völlig falsch lagen. Umso überraschender aber, dass sie mit vielen Ideen oft sogar Recht hatten! Drei Beispiele …

Plinius der Ältere über die Existenz anderer Welten

„Es ist Wahnsinn, dass einige versucht haben, die Größe der Welt zu messen, und diese Erwägungen danach auch noch zu veröffentlicht haben, oder dass andere über ihre Erwägungen berichtet haben, es gebe unzählige andere Welten. Selbst wenn also nur eine Natur das Ganze hervorgebracht haben sollte, müsste man in diesem Fall ebenso viele Sonnen und Monde annehmen. Auch hätten alle diese Welten jeweils eine ungeheuer große Anzahl von anderen Himmelskörpern.“ (Naturgeschichte 2,1).

Plinius über die Größe der Sonne:

Mond„Sie ist unermesslich groß. Dies lässt sich aus der folgenden Beobachtung erkennen. Bäume, die an den äußersten östlichen und westlichen Grenzen gepflanzt wurden, werfen trotzdem Schatten mit denselben Verhältnissen. Obwohl diese Bäume viele tausend Meter voneinander entfernt stehen, erscheint die Sonne an derselben Stelle, als ob sich jeder von ihnen in der Mitte des ganzen Raumes befände.“

Über den Mond und die Planeten

Hier lag Plinius ziemlich falsch. Er wusste, dass die Erde rund war und sich in 24 Stunden um die eigene Achse drehte. Trotzdem glaubte er, dass die Planeten sich um die Erde drehten und der Mond 126.000 Stadien, zirka 24.000 Kilometer, von der Erde entfernt sei. Tatsächlich aber beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 348.000 Kilometer. Poseidonius (2./1. Jhd. v. Chr.) schätzte besser.

Zwei Millionen Stadien – also etwa 400.000 Kilometer – schätzte er den Mond entfernt von der Erde!

Quelle zu Astronomie der Antike: Philip Matyszak, Antikes Sammelsurium – Skurriles und Kurioses von Ovid bis Caesar, Theiss, 2011

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