Geschichte Roms: Römische Neuerungen

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Römische Neuerungen

Römische Neuerungen: Trotz der Machtfülle Roms war das Reich in kultureller Hinsicht stark von der griechischen Kultur geprägt. Die lateinische Literatur, die nach der Eroberung Tarents und der Besetzung Siziliens entstand, war eindeutig hellenistisch geprägt.

In gebildeten Kreisen der Römer sprach man neben Latein zudem Griechisch und viele Römer hatten Freude an epischer wie elegischer Dichtung, an Theater und an griechischer Redekunst und Philosophie. Aus Griechenland kamen auch zahlreiche Kunstwerke nach Italien und die Römer kopierten diese fleißig. Wissenschaftler und Ärzte in Italien waren oftmals griechischer Herkunft und Cato, der große Fürsprecher des Hellenismus, brachte den Dichter Ennius nach Rom. Ein ebenfalls vom Hellenismus begeisterter Kreis um Scipio Aemilianus empfing zudem zwei bedeutende Griechen, den Philosophen Panaetius und den Historiker Polybios. Titus Pomponius, Freund des Cicero und Mäzen in Athen galt als Symbol der Verschmelzung beider Kulturen: Sein Beiname war Atticus – der Attiker.

Das „mare nostrum“ der Römer

In den Jahren um 220 v. Chr. waren erneut die Karthager die größte Bedrohung für Italien. Dieses Mal ging die Gefahr von den Armeen aus, die sich in Spanien aufhielten. Als Karthago im Ersten Punischen Krieg verloren hatte und aus Sizilien, Sardinien und von Korsika vertrieben worden war, hatte es auch nahezu alle spanischen Besitzungen aufgeben müssen. Nachdem die Karthager jedoch den blutigen Söldneraufstand niedergeschlagen hatten, wurden sie wieder stärker und bauten ein neues spanisches Kolonialreich auf. Die so genannten Barkiden gründeten eine erbliche Hausmacht, die sich für mehrere Jahrzehnte in Spanien niederließ.

Römische Neuerungen: Hamilkar Barkas

Der erste, der nach Spanien ging, war ein Mann namens Hamilkar Barkas. Im Ersten Punischen Krieg hatte dieser sich ausgezeichnet. Erneut hatte er sich bei der Niederschlagung des Söldneraufstands verdient gemacht und erhielt von der Regierung die Erlaubnis, in spanische Gewässer auszulaufen. Ihm gelangen ganz erstaunliche Erfolge! Die spanischen Territorien, die er besetzte, waren größer und reicher als die von Karthago seit jeher beherrschten. Die spanische Bevölkerung, die aus Kelten und Iberern bestand, stellte Barkas eine neue Armee. Die spanische Bevölkerung war bekannt für ihren Fleiß und ihre körperliche Tüchtigkeit und so hatte Barkas schon bald die beste Truppe, die Karthago in seiner Geschichte besaß.

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