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Römer Lexikon

Geschichte Roms: Die Armee in der Republik

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Römische Legionäre bei einem Römer-Fest in Xanten 2003; via wikimedia commons by Lutz Langer.

Geschichte Roms – Die Armee in der Republik

Der Aufbau der republikanischen Armee spiegelte den der römischen republikanischen Gesellschaft wider: Nur wohlhabende Römer waren wehrpflichtig. Im Kampf wurden sie von Offizieren und lang gedienten Militärtribunen geführt.

General einer römischen Armee war immer ein gewählter Magistrat, ein Konsul oder ein Prätor. Im Kampf bildeten zwei Zenturien einen Manipel und drei Manipel eine Kohorte. Eine römische Legion bestand aus zehn Kohorten. Das waren dann ganze 6000 Männer! Entsprechend Alter und Erfahrung bildeten die Legionäre drei Linien, die in dicht aufeinander folgenden Angriffswellen zum Einsatz kamen. Die Römer unterschieden die Hastati und Principes, die mit Schwertern und Wurfspießen bewaffnet waren. Dann gab es noch die Schwert und Lanze tragenden Triarii. Hinzu kamen in der römischen Armee noch die leicht bewaffneten Truppen, die Bogenschützen und die mit einer Schleuder sowie die die zu Ross, die Kavallerie. Die Legionäre trugen während ihres Marsches die Waffen, Werkzeuge, mit denen die Lager erbaut wurden und Nahrung für mindestens drei Tage mit sich. Im Jahr 107 v. Chr. wurde erstmals unter Marius der Sold für die römischen Soldaten eingeführt. Auch den unteren Klassen stand nun der Zugang zur Armee frei. Der Grundstein für eine römische Berufsarmee war hiermit gelegt. Während der Kaiserzeit spielte die dem obersten Befehlshaber treu ergebene Armee bei der Wahl des Kaisers eine zunehmende Rolle.

Geschichte Roms: Die griechischen Tarentiner

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Legionär aus den Historicals für Kinder im Römershop.

Nach dem Ende des dritten Krieges gegen die Samniten reichte der Einfluss der Römer bis weit nach Süden – bis in die unmittelbare Nachbarschaft der griechischen Städte.

Die wichtigste dieser antiken Städte war auf dem italischen Festland Tarent, welches in einer geschützten Bucht mit einer Lagune gelegen war. Diese Stadt besaß eine nahezu „uneinnehmbare“ Zitadelle. Zu Beginn des 3. Jhd. v. Chr. war Tarent sogar größer als Rom! Die Tarentiner hatten zu dieser Zeit die größte Flotte Italiens und eine rund 15.000 Mann starke Armee! Zudem war die Stadt wohlhabend, da die Winterwolle aus dem Landeinneren nach Griechenland ging und die Stachelschnecken im Hafenbecken Purpur lieferten, das sie Tarentiner zum Färben der Wolle nutzten. Rom schickte laut Vereinbarung keine Schiffe in den Golf von Tarent. Doch in den letzten Wochen der Samnitenkriege gründete Rom nur etwa 150 Kilometer von Tarent entfernt die Kolonie Venusia. Das empfanden die Tarenter als Herausforderung …

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