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Geschichte Roms: Die Armee in der Republik

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Römische Legionäre bei einem Römer-Fest in Xanten 2003; via wikimedia commons by Lutz Langer.

Geschichte Roms – Die Armee in der Republik

Der Aufbau der republikanischen Armee spiegelte den der römischen republikanischen Gesellschaft wider: Nur wohlhabende Römer waren wehrpflichtig. Im Kampf wurden sie von Offizieren und lang gedienten Militärtribunen geführt.

General einer römischen Armee war immer ein gewählter Magistrat, ein Konsul oder ein Prätor. Im Kampf bildeten zwei Zenturien einen Manipel und drei Manipel eine Kohorte. Eine römische Legion bestand aus zehn Kohorten. Das waren dann ganze 6000 Männer! Entsprechend Alter und Erfahrung bildeten die Legionäre drei Linien, die in dicht aufeinander folgenden Angriffswellen zum Einsatz kamen.

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Römische Quaestoren: Verwalteten Finanzen!

Aerarium
Der Tempel des Saturn war zugleich römisches Aerarium. Via wikimedia commons by Yellow Cat.

Römische Quaestoren

Quaestor war eine römische Magistratur im Bereich der Finanzverwaltung. In der römischen Ämterlaufbahn war die Quaestur in klassischer Zeit das Einstiegsamt in den cursus honorum. Die Quaestur wurde vermutlich in Rom im Jahr 447 v. Chr. zur Verwaltung der Staatskasse (Aerarium) eingerichtet.

Im Jahr 421 v. Chr. gab es dann schon vier Quaestoren, denn neben den Verwaltern der zivilen Staatskasse sollte auch den Consuln zwei Verwalter für die Kriegskasse zur Verfügung stehen. Im 3. Jhd. v. Chr. wurde die Anzahl der römischen Quaestoren erneut verdoppelt zur finanziellen Verwaltung Italias, Sicilias und Sardinias.

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Promi-Politiker zur Zeit der Römer!

Feldherr
Römischer Feldherr Fontäne – Sanssouci; by Steffen Heilfort (Gnu free).

Politiker zur Zeit der Römer

Eine Trennung zwischen politischer und hoher militärischer Funktion gab es weder zur republikanischen Zeit noch in der hohen Kaiserzeit.

Folglich waren römische Politiker immer auch zugleich Feldherrn. Ganz im Sinne der altrömischen Tradition, engagierte sich die grundbesitzende, römische Oberschicht im Senat und auf dem Schlachtfeld. Während der Kaiserzeit schließlich geriet diese Tugend zunehmend in Vergessenheit und die senatorische Oberschicht nahm dann zum Teil nicht einmal mehr politische Funktionen wahr.

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Der römische Senat: Verwaltung und Politik

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Drei Säulen hatte die römische Verfassung.
By Carole Raddato.

Römische Politik und Verwaltung: Der römische Senat als Verfassungssäule

Der römische Senat war neben den Magistraten und der römischen Volksversammlung die dritte Säule der römischen Verfassung. Der römische Senat hatte dabei die Rolle eines zentralen Regierungsorgans aus Tradition innerhalb des Verfassungsgefüges.

Rechtlich war dies nicht begründet sondern vielmehr in den weiteren Funktionen der Senatsmitglieder. Denn sie bildeten die soziale Führungsschicht innerhalb der römischen Gesellschaft. In vieler Hinsicht grenzten die Senatsmitglieder sich auch von der übrigen Bevölkerung ab.

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Römisches Recht: Kostbares Bürgerrecht!

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Statue der Justitia; via wikimedia commons (gemeinfrei).

Römisches Recht: Kostbare Bürgerrechte

Römisches Recht: Zu ganz früher Zeit zahlte ein freier Mann in Rom, im Gegensatz zu einem Sklaven oder einem Fremden, bis 167 v. Chr. eine direkte Steuer und war von seinem 17. bis 60. Lebensjahr zum Waffendienst verpflichtet.

Als Gegenleistung dafür erhielt der römische Bürger Bürgerrechte sowie auch politische Rechte. Der freie römische Mann und Bürger Roms durfte an Opfer- und öffentlichen Kultfeiern teilnehmen. Er durfte seinen Besitz vererben oder zudem ein juristisches Verfahren anstreben.

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Römische Liktoren: Wer war das?

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Römische Liktoren trugen eine Toga. Via wikimedia commons by Giovanni Dall’Orto.

Wer waren römische Liktoren?

Römische Liktoren waren römische Bürger und vor allem Freigelassene. Sklaven durften den Dienst nicht erfüllen. Rechtlich gesehen waren die Lictores Magistratsdiener, so genannte apparitores. Im Rang standen sie nach den scribae (Bürovorstehern) an zweiter Stelle vor allen anderen Amtsdienern.

Römische Liktoren wurden vom Staat ausgewählt, ausgerüstet und besoldet. Aus einer Inschrift ist bekannt, dass die römischen Staatsdiener ein Gehalt von 600 Sesterzen im Jahr verdienten. Der unmittelbar beim Magistrat gehende Liktor hieß lictor primus oder lictor proximus. Als sichtbare Repräsentanten der römischen Staatsgewalt trugen sie in Rom die Toga und im Feld einen Kriegsmantel.