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Römische Götter: Flussgötter der Atmosphäre!

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Der Tiber bei Rom; J. P. Hackert via wikimedia commons (gemeinfrei).

Römische Götter boten mythische Atmosphäre

Die Menschen in der Antike drückten das Wesen der Götter am besten durch die Geschichte der Wirkungen ihrer Taten aus.

Sie benutzten dazu die Mythen, welche ihnen in ihrem Glauben bewusst machten, in welchen Ereignissen er welche Gottheiten erkennen konnte. Dass dabei die unterschiedlichen Gottheiten nicht klar voneinander zu trennen waren, war für den römischen Glauben ganz selbstverständlich und Teil in der Erwartung im antiken Religionsverständnis.

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Geschichte Roms | Seesieg der Römer

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Sizilien via Satellit. Via wikimedia commons (free licence).

Weg zum Seesieg der Römer

Der Sieg brachte den Römern Zugang zur nordafrikanischen Küste. In einem Tagesmarsch gelangte der römische Feldherr Regulus nach seiner Landung bis vor die Mauern Karthagos.

Die Römer unterbreiteten dem Feind ein Friedensangebot, doch die Karthager konnten sich den Bedingungen nicht hingeben und so gingen die Kämpfe weiter. Im Frühjahr des Jahres 252 v. Chr. erlitten die Streitkräfte des Regulus eine verheerende Niederlage und der Feldherr selbst wurde gefangen genommen.

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Geschichte Roms: Die Armee in der Republik

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Römische Legionäre bei einem Römer-Fest in Xanten 2003; via wikimedia commons by Lutz Langer.

Geschichte Roms – Die Armee in der Republik

Der Aufbau der republikanischen Armee spiegelte den der römischen republikanischen Gesellschaft wider: Nur wohlhabende Römer waren wehrpflichtig. Im Kampf wurden sie von Offizieren und lang gedienten Militärtribunen geführt.

General einer römischen Armee war immer ein gewählter Magistrat, ein Konsul oder ein Prätor. Im Kampf bildeten zwei Zenturien einen Manipel und drei Manipel eine Kohorte. Eine römische Legion bestand aus zehn Kohorten. Das waren dann ganze 6000 Männer! Entsprechend Alter und Erfahrung bildeten die Legionäre drei Linien, die in dicht aufeinander folgenden Angriffswellen zum Einsatz kamen.

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Das römische mare nostrum: Mittelmeer

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Die Piraterie wollten die Römer bekämpfen – via wikimedia commons by Marcin Sochacki (Attribution share alike).

Römisches mare nostrum

Unter dem römischen Selbstverständnis der Weltherrschaft wurde nun das gesamte Mittelmeer zum Mare nostrum der Römer. Unter den Kaisern entstanden zwei mächtige Hauptflotten in Ravenna und Misenum, die das Imperium zur See beschützten.

Dies führte natürlich auch dazu, dass sich die Römer von da an auch auf die angrenzenden Meere hinaus wagten. Hauptaufgabe der Schiffsbesatzungen war jedoch die Bekämpfung der Piraterie.

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Der römische Gott Neptun: Wind und Wellen!

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By Carl Curman via wikimedia commons.

Der römische Gott Neptun und seine Symbolik

Das Symbol des römischen Gottes Neptunus war der Dreizack, mit dem er Felsen spalten und Quellen entspringen ließ. Heilig waren der römischen Gottheit Pferde, Delphine und Stiere. Neptun war Teil der ersten Götterbewirtung im Jahr 399 v. Chr.

Die sibyllinschen Bücher verwiesen auf Merkur als Götterpartner. Diese Verbindung ist vermutlich auf die große Bedeutung des Seehandels für Rom zurückzuführen. Auch die ersten Bronzebarren-Prägungen Roms setzen dieser wichtigen Verbindung ein Zeichen: Eines der Doppelmotive waren der Caduceus des Merkur auf der einen Seite der Münze und der Dreizack des Neptun auf der anderen.

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Die Erforschung der Nordsee in der Antike

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Die Nordsee – by Tomasz Sienicki; Creative Commons Attribution.

Antike Erforschung der rauen Nordsee

Der erste wahre Erforscher der Nordsee war Pytheas von Massalia.

Zwischen 330 und 310 segelte er an der Ostküste Britanniens entlang bis zu ihrem nördlichsten Punkt. Anschließend fuhr er aufs offene Meer hinaus und gelangte nach sechs Tagen zur rätselhaften Insel Thule. Seine Beschreibungen der Umstände sind sehr konkret und umfassen etwa Getreidearten, die er auf den Thule benachbarten Inseln vorfand.

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Der antike Golf von Biscaya: Mare cantabricum

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Die Pyrenäen als Satelliten-Foto. Jacques Descloitres, MODIS Land Rapid Response Team, NASA/GSFC via wikimedia commons.

Antikes Mare Cantabricum – der Golf von Biscaya

Der Golf von Biscaya wurde in der Antike als eigenständiges Meer angesehen. Angesichts der geografischen Situation und der damaligen Schifffahrtskunst war dies kaum erstaunlich.

Die klassische antike Bezeichnung für den Golf von Biscaya war Mare Cantabricum. Dieser Begriff bezieht sich auf den Stamm der Cantabri, der die Küsten Nordspaniens und die Gebirge rund um die Pyrenäen bewohnte.

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Die antike Nordsee: das mare germanicum

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Vogelzug über der Nordsee – via wikimedia commons by 4028mdk09.

Das mare germanicum

Aus der phönizischen Zeit ist keine eigene Bezeichnung für die Nordsee überliefert. Zur Zeit der Feldzüge von Drusus und Germanicus entstand der Name Mare Germanicum. Die Bezeichnung umfasste allerdings das Meer ohne den Ärmelkanal.

Die moderne Bezeichnung Nordsee entstand erst im 13. Jhd. Geografisch ist die Nordsee im Norden durch die Shetland-Inseln, im Süden durch die Straße von Calais, im Osten durch Skandinavien und Dänemark und im Westen durch die britischen Inseln eingefasst. Ursprünglich bestand das Meer aus einem von Norden nach Süden abfallenden Tal.

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Geschichte Roms | Erster Punischer Krieg

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Vor der Küste Siziliens kam es zur Seeschlacht. San Giuseppe dei Teatini, Palerme, Sicile, Italie.
By Tango7174 (Gnu free) via wikimedia commons.

Die Geschichte Roms – Erster Punischer Krieg

Brennpunkt zu Beginn des Ersten Punischen Kriegs war der griechische Stadtstaat Syrakus an der östlichen Küste Siziliens. Hieron II, König von Syrakus, schloss mit Karthago ein Bündnis gegen Rom.

Als jedoch seine Truppen durch eine Offensive starker römischer Truppen zurückgeschlagen wurden, änderte Hieron seine Haltung und ersuchte Rom um Frieden. Ein auf 15 Jahre befristetes Bündnis kam hierauf zustande. Damit war eine neue Einrichtung entstanden: der so genannte Klientelstaat der Römer.

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Römisches Mittelmeer: Antiker Kriegsschauplatz

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Schiffrelief by Carole Raddato.

Antike Straße: Römisches Mittelmeer ist Wasserweg

Römisches Mittelmeer: Seit jeher befuhren die Völker entlang der Küsten des römischen Mittelmeers den Wasserweg. Die ersten großen Nationen, die sich über die Küste hinaus wagten, waren nachweislich die Ägypter und Kreter.

Auch die Stadtstaaten des an Inseln reichen Griechenlands und das Handelsvolk der Phönizier befuhren bereits römisches Mittelmeer mit Schiffen. Die griechische und phönizische Kolonisation erstreckte sich über den gesamten Mittelmeerraum, bis über die Straße von Gibraltar hinaus.