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Das römische mare nostrum: Mittelmeer

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Die Piraterie wollten die Römer bekämpfen – via wikimedia commons by Marcin Sochacki (Attribution share alike).

Römisches mare nostrum

Unter dem römischen Selbstverständnis der Weltherrschaft wurde nun das gesamte Mittelmeer zum Mare nostrum der Römer. Unter den Kaisern entstanden zwei mächtige Hauptflotten in Ravenna und Misenum, die das Imperium zur See beschützten.

Dies führte natürlich auch dazu, dass sich die Römer von da an auch auf die angrenzenden Meere hinaus wagten. Hauptaufgabe der Schiffsbesatzungen war jedoch die Bekämpfung der Piraterie.

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Die Geschichte des Meer-Riesen Atlantik

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Luftbild von Grönland, während eines Transatlantikflugs aufgenommen by Túrelio Licensed under CC-BY-SA-2.5 via wikimedia commons.

Antiker Atlantik – über den Meer-Riesen Atlantik

Zahlreiche Inseln und Inselgruppen gestalten die Geografie des Atlantischen Ozeans sehr abwechslungsreich. Ganz im Norden des Weltmeers liegt die größte Insel der Erde: Grönland.

Island ist ein über das Meer ragender Teil des Mittelatlantischen Rückens. Die britischen Inseln wurden übrigens erst durch das Ende der Eiszeit zu Inseln. Die Kanaren, Madeira und die Azoren waren bereits den Phöniziern bekannt! Die Karibik besteht aus unzähligen, unterschiedlich großen Inseln, diversesten Aufbaus.

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Der antike Golf von Biscaya: Mare cantabricum

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Die Pyrenäen als Satelliten-Foto. Jacques Descloitres, MODIS Land Rapid Response Team, NASA/GSFC via wikimedia commons.

Antikes Mare Cantabricum – der Golf von Biscaya

Der Golf von Biscaya wurde in der Antike als eigenständiges Meer angesehen. Angesichts der geografischen Situation und der damaligen Schifffahrtskunst war dies kaum erstaunlich.

Die klassische antike Bezeichnung für den Golf von Biscaya war Mare Cantabricum. Dieser Begriff bezieht sich auf den Stamm der Cantabri, der die Küsten Nordspaniens und die Gebirge rund um die Pyrenäen bewohnte.

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Neptunalia: Fest zu Ehren des Meeresgottes

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Donndorf – Schlosspark Fantaisie – Neptunbrunnen.
By Bayreuth2009 via wikimedia (Gnu free).

Neptunalia zu Ehren des römischen Meeresgottes

Da im Juli in der Regel der Tiefststand des Tibers war, feierten die Römer das Fest der Neptunalia am 23. Juli. Denn es galt, die sommerliche Dürre zu bekämpfen.

Der Feiertag ist schon im frühen numanischen Kalender nachgewiesen und somit Zeuge für die frühe Bekanntheit des Gottes in Rom. Die dunklen Eigenschaften des griechischen Pendant Poseidons beiseite, war die Neptunalia zu Ehren des römischen Meeresgottes ein sommerliches und heiteres Fest. Da dem Gott Poseidon auch Pferde heilig waren, wurde auch Neptun in Rom als Beschützer der Rennbahnen verehrt.

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Römisches Mittelmeer: Antiker Kriegsschauplatz

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Schiffrelief by Carole Raddato.

Antike Straße: Römisches Mittelmeer ist Wasserweg

Römisches Mittelmeer: Seit jeher befuhren die Völker entlang der Küsten des römischen Mittelmeers den Wasserweg. Die ersten großen Nationen, die sich über die Küste hinaus wagten, waren nachweislich die Ägypter und Kreter.

Auch die Stadtstaaten des an Inseln reichen Griechenlands und das Handelsvolk der Phönizier befuhren bereits römisches Mittelmeer mit Schiffen. Die griechische und phönizische Kolonisation erstreckte sich über den gesamten Mittelmeerraum, bis über die Straße von Gibraltar hinaus.

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Gott Neptunus: Die römischen Meere …

Neptun
Römische Gottheit: Neptunus.
By jensjunge via pixabay.

Der römische Gott Neptunus

Neptunus, zu Griechisch Poseidon, etruskisch Nethun(u)s und auf Deutsch Neptun, war der römische Gott des fließenden Wassers. Schon ab dem 3. Jhd. v. Chr. wurde er dem griechischen Meeresgott Poseidon gleichgesetzt und somit zum Meeresgott und Schutzherrn über die Seefahrer.

Auch waren der römische Gott Neptunus und der griechische Gott Poseidon gleichermaßen Herrn über Sturm und Flaute. Dem römischen Gott Neptunus wurde gar die griechische Amphitrite als Frau zuerkannt.