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Pantheon - Götter Römer Lexikon

Gott Saturnus: Goldenes Zeitalter!

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Gold dem römischen Gott Saturnus; via creative commons:
Nate Cull from Christchurch, New Zealand.

Römischer Gott Saturnus

Saturnus, auf Griechisch Kronos und zu Deutsch Saturn, war der Gott des Staatsschatzes. Die römische Gottheit war ein Wächter und zugleich Friedensfürst einer grausamen Vorzeit. Schon Cicero deutete Saturnus als Gott der Zeit und setzte damit die kultische Verwandtschaft mit dem griechischen Kronos fest. Beiden Göttern waren ähnliche Feste und Bräuche gleich und beide Gottheiten gehörten zu den ältesten der jeweiligen antiken Religionen.

Das goldenen Zeitalter: Gott Saturnus

Der römische Gott Saturnus galt als Gemahl der Göttin Ops. Wie Kronos in der griechischen Mythologie von seinem Sohn Zeus entmachtet wurde, so wurde auch Saturnus vom römischen Hauptgott Iuppiter entthront. Der Sage nach floh der römische Gott Satunus anschließend nach Latium und traf dort auf Ianus, der ihn gastlich aufnahm und seine Herrschaft mit ihm teilte. Zum Dank lehrte Satunus den Einwohnern Latiums die Kunst des Acker- und Weinbaus. Die Regentschaft des römischen Saturnus ging als Saturnia regia, das goldene Zeitalter des Saturns, in die römische Mythologie ein. Während seiner Herrschaft gab es paradiesische Fülle, aber auch unkultivierte Riten. Die später regierenden Götter beendeten dies zugunsten einer religiösen und ohne Grausamkeiten beherrschten Ordnung. Der römische Gott Satunus soll schließlich in schwere Eisenketten gelegt worden sein und wenn er auf magische Rufe reagierte, sollen diese geklirrt haben.

Symbole des römischen Gottes Saturnus

Zu den Symbolen des römischen Saturnus gehörte die Harpe, ein gebogenes und gezahntes Erntemesser. Manchmal erscheint auch die falx, das Messer des Silvanus. Mythologisch bedeutete das Messer: Die metallreiche Erdmutter Gaia schob es dem griechischen Kronos heimlich unter, damit er seinen Vater Uranos entmannen konnte. Mit dem gleichen Gerät köpfte auch Perseus die Medusa. Das Messer wurde also mythologisch schon immer neben seinem ursprünglichen Zweck, dem des Ernteschnitts, auch mit Blut in Verbindung gebracht. Es repräsentierte ein vielseitig verwendbares Eisengerät der Frühzeit, das nicht nur friedlichem Zweck diente. Dass der römische Gott Saturnus zudem die Sichel trug, lag daran, dass man während der aurea aetas, dem goldenen Zeitalter, nicht säen, sondern nur ernten musste.

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