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Römer Lexikon

Geschichte Roms | Gründung von Städten

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Einfache Hütten waren der Grundstock für den Städtebau – auch der Stadt Rom. Via wikimedia commons (Gnu free) by Alex1011.

Geschichte Roms – antike etruskische Stadtstaaten

Zur Geschichte Roms: Archäologische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Stadt Rom zeitweise eine weitgehend etruskische Stadt war. Beliebt waren die Etrusker bei den Römern nicht, was die Fremdherrschaft bestätigen dürfte. Auch entscheidende Fakten verschleierten die Römer in ihren Schriften, die Geschichte Roms lässt sich heute nur noch mit Hilfe der Archäologie erklären.

Die Entstehung neuer kultureller Elemente in der Antike

Im 7. Jhd. v. Chr. litten Kleinasien und die im Osten angrenzenden Ländern unter politischen Unruhen. Kleinere Bevölkerungsgruppen in der Geschichte Roms kamen von den Levanten an die Küsten Etruriens. Sie kamen per Schiff, eroberten die Hügel und befestigten diese mit Holzpalisaden – so die archäologischen Erkenntnisse. Über die Zeit hinweg gründeten sie dort die mächtigen Stadtstaaten, welche wir heute etruskisch nennen. Einheimische Völker taten sich mit den Etruskern zusammen; sicherlich nicht immer freiwillig. Ausgrabungen belegen, dass auf diese Weise alte und neue kulturelle Elemente parallel existierten und kultiviert wurden.

Gründung von Städten

Die Anregung zur Städtegründung verdanken die Etrusker ihren östlichen Vorfahren und auch den Griechen, mit denen sie im Laufe der Zeit immer mal wieder zusammentrafen. Auch die geographischen Gegebenheiten begünstigten das Zusammenrücken der Siedler, denn es gab nur wenige für die Besiedelung geeignete Plätze innerhalb einer „Stadtanlage“. Die ersten etruskischen Städte entstanden in Küstengebieten, später auch im Landesinneren. Der Überlieferung nach gab es zwölf dieser etruskischen Gemeinwesen. Homogen waren diese Stadtstaaten nicht. Politisch waren sie voneinander unabhängig und auch in kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht standen sich die etruskischen Stadtstaaten nicht nahe.

Geschichte Roms

Die spätere Stadt Rom wurde am stärksten von den etruskischen Gemeinwesen Tarquinia, Cerveteri und Veii beeinflusst worden. Diese entlang der südlichen Küste auf Hügeln gegründeten Stadtstaaten der Etrusker waren offener für den griechischen Einfluss und für andere, lebendige Fremdkontakte als die Ansiedlungen im Landinneren oder in den nördlichen etruskischen Staaten. Sie legten den Grundstein für die Entwicklung Roms von einer Ansammlung einfacher Hütten zu einer pulsierenden römischen Hauptstadt.

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