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Römer Lexikon

Römische Geschichte: Etrusker halten Einzug

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Römische Geschichte: Die Etrusker halten Einzug

Römische Geschichte: In der religiösen Gemeinschaft, die Rom zur Zeit der Einnahme durch die Etrusker war, zählte nicht so sehr der Einzelne.

Die alle Lebensbereiche beeinflussende Religion der Römer war eine Angelegenheit der Gemeinschaft. Kulthandlungen waren immer auch eine gemeinsame Angelegenheit. Und das entsprach zudem insgesamt der Haltung der Römer zu dieser Zeit, denn das Individuum war in der römischen Gesellschaft dem Staat und der Sippe untergeordnet. Das römische Familienoberhaupt (pater familias) besaß die absolute Autorität. Die römische Gesellschaft war durch ein ausgeprägtes Patriarchat gekennzeichnet. Im Haus war das Wort des Familienoberhauptes Gesetz und so lange dieser lebte, galten seine Söhne als unmündig. Eine der Pflichten des antiken Familienoberhauptes war es, den Kult der Hausgötter durchzuführen, die im täglichen Leben der Römer eine sehr bedeutende Rolle einnahmen. Täglich rief der Patriarch die Hausgötter an und kein wichtiges Ereignis fand ohne die Zustimmung und das ausdrückliche Wohlwollen der unterschiedlichsten Hausgötter statt. Ähnlich waren auch die „öffentlichen Gottesdienste“ der Römer von kultischen Handlungen gegenüber römischer Götter geprägt.

Römische Geschichte: Vesta, Göttin des Herdes

Römische Geschichte belegt die Gottheit des Herdes, die römische Göttin Vesta, als eine sehr alte Gottheit der Römer. Sie wurde im Heiligtum neben dem Forum verehrt. Die vestalischen Jungfrauen versahen ihren Kult. Doch auch im Familienkult spielte die römische Gottheit eine große Rolle. Ihre Verehrung symbolisierte den Zusammenhalt innerhalb der Familie und in der antiken Nation. Im Gegensatz zu den Griechen hatten die römischen Gottheiten zu Beginn keine menschliche Gestalt.

Im Tempel der Vesta gab es folglich kein Götterbild. Erst durch den Einfluss der Griechen veränderte sich die römische Religion in die Richtung, dass auch hier Darstellungen der Gottheiten Einzug hielten. Hestia war die griechische Entsprechung der römischen Göttin Vesta. In späteren Darstellungen ist erkennbar, dass hier die griechische Darstellung Einfluss auf das Abbild der römischen Göttin nahm und auch die Attribute der Göttin sind aus der griechischen Religion entlehnt.

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