Kategorien
Frauen - femina Römer Lexikon

Eheliche Gewalt – “in manum conveniebat”

blumenstand
Blumen gibt es im Römershop.

Eheliche Gewalt – die römische Hochzeit ohne Zeremonie

Römische Frauen wurden in die Familien ihrer Männer aufgenommen – kamen in deren Gewalt („in manum conveniebat“).

Dies konnte auf drei verschiedene Arten geschehen: durch Gewohnheitsrecht, das „coemptio“ und „confarreatio“ – dies geschah, wenn die Frau ein ganzes Jahr im Haus des Mannes wohnte, ohne drei Nächte von dort fern zu bleiben. Nicht einmal ihr Vater konnte sie dann von dort wieder auslösen. Die Wohnung war dann zum ehelichen Heim geworden und das Recht des Vaters galt als verjährt. Auf diese Weise konnte eine Verheiratung auch ohne eine Hochzeit oder ein Zeremoniell von statten gehen. 

Kategorien
Römer Lexikon

Die Lage der Frauen: Freiheit für Römerinnen!

Libertas
Libertas für römische Frauen! (Sailko – creative commons).
Römische Münze

Die Lage der Frau im alten Rom II

Von dem Zeitpunkt der Vermählung an, zu dem die römische Frau über die Schwelle zum Haus ihres Mannes getragen wurde, nahm sie Teil an all dem, was das Familienleben ausmachte – inklusive aller Rechte. „Wo du Herr bist, werde ich Herrin sein“, war denn auch das Gelöbnis der Ehefrau bei der Hochzeit – und genau so, war es auch gemeint. Denn tatsächlich war die römische Frau über alles Herrin, worüber ihr Mann Herr war. Alle nannten die Hausherrin „domina“ – auch der Ehemann. Einfluss besaß die römische Frau jedoch nicht nur im Haus und im engen Kreis der Familie. Cato der Jüngere scherzte einmal: „Überall regieren Männer über Männer, und wir, die über alle anderen gebieten, werden von unseren Frauen beherrscht.“ In der Geschichte der Römer spielt die Frau immer wieder eine entscheidende Rolle.

Kategorien
Frauen - femina Römer Lexikon

Geschichte Roms: Frauen und die mater familias

Römische-Frauenkleider-Zeichnung
Römische Frauen.

Die Geschichte Roms – Frau in der Gesellschaft

Frauen hatten im frühen Rom in der Geschichte Roms weder politische Rechte noch durften sie eigene Güter besitzen. In allen Angelegenheiten musste sie einen Vormund für sie entscheiden lassen. Althergebracht, musste die Frau das Haus hüten und hatte sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern.

Doch trotz dieser Rollenverteilung gab es unter den Römerinnen viele gebildete Frauen. Frauen spielten in Rom, wenn auch nur symbolisch, eine politische Rolle. Und die Römer feierten auch gerne ihre mutigen Frauen.