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Kolosseum - Gladiatoren Römer Lexikon

Gladiatoren | Sieg und Freiheit

gladiators-rom
Gladiatoren Siege

Der Gladiator auf der Siegesstraße 

Der Gewinner wurde mit Siegespalmen und später, als das professionelle Gladiatorengewerbe weit verbreitet war, mit Siegprämien belohnt. Ein erfolgreicher Gladiator wurde als „plurimarum palmarum gladiator“ (Gladiator mit den meisten Palmen; Cicero) bezeichnet. Das Publikum konnte den Veranstalter bitten, alten oder besonders beliebten Gladiatoren die Freiheit zu schenken. Wurde der Wunsch gewährt, erhielten diese Gladiatoren ein hölzernes Schwert (rudis) und wurden rudiarii genannt. Dies erfolgte etwa nach drei Jahren und bedeutete für die Kämpfer die Freistellung von der Pflicht, am Kampf teilnehmen zu müssen.

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Kaiser in der Arena

Commodus-Gladiator
Kaiser Commodus picture by Carole Raddato

Sogar römische Kaiser wollten die „Spiele“ spielen

So etwa Kaiser Commodus (180 bis 192). Beim römischen Volk war Commodus beliebt, zumal er sich freigiebig zeigte und für genügend Brot und Spiele (panem et circenses) sorgte. Da er die durch die Kriege seines Vaters strapazierten Staatsfinanzen durch erhöhte Besteuerung der Senatoren sanieren wollte und den Befehlshabern der Prätorianergarde viel Einfluss gab, kam es jedoch zu Spannungen mit dem Senat.

Auch die von den Quellen berichtete Vorliebe des Kaisers für aufwendige öffentliche Wagenrennen – sowie Gladiatorenkämpfe im privaten Rahmen – könnte hiermit in Zusammenhang stehen.