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Römer Lexikon

Römische Kaiserzeit: Quaestoren

Augustus Büste
Büste des Kaiser Augustus aus dem Römershop.

Aufgaben von Quaestoren zur römischen Kaiserzeit

Unter Kaiser Augustus änderte nicht nur die Anzahl der römischen Quaestoren-Stellen. Er setzte auch das Mindestalter für die Quaestur auf 25 Jahre herab und überließ die Aufgabenzuteilung nicht mehr allein dem Los.

Auch der Kaiser selbst und die Consuln hatten fortan mehr Einfluss auf die Vergabe der Aufgaben an die Quaestoren. Kaiser Claudius übertrug den römischen Quaestoren schließlich auch die Finanzierung von Gladiatorenspielen. Mit Ausnahme der kaiserlichen Kandidaten wurden sie dabei allerdings von der Staatskasse bezuschusst.

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Gladiatoren | Ihr Alltag

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Gladiatoren Relief
von Mediatus,via Wikimedia Commons

Gladiatoren – Tagesablauf 

Auch die Hygiene spielte eine große Rolle. Gladiatoren erhielten zur körperlichen Fitness häufig Massagen und durften heiße und kalte Bäder nehmen. Weil so viele Gladiatoren nah beieinander lebten, legten die Medici Wert darauf, dass die Gefahr von Krankheiten und Infektionen auf Minimum gehalten wurden.

Die Lebensbedingungen von Gladiatoren waren oft besser als die der römischen Unterschicht.

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Gladiatoren | Sieg und Freiheit

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Gladiatoren Siege

Der Gladiator auf der Siegesstraße 

Der Gewinner wurde mit Siegespalmen und später, als das professionelle Gladiatorengewerbe weit verbreitet war, mit Siegprämien belohnt. Ein erfolgreicher Gladiator wurde als „plurimarum palmarum gladiator“ (Gladiator mit den meisten Palmen; Cicero) bezeichnet. Das Publikum konnte den Veranstalter bitten, alten oder besonders beliebten Gladiatoren die Freiheit zu schenken. Wurde der Wunsch gewährt, erhielten diese Gladiatoren ein hölzernes Schwert (rudis) und wurden rudiarii genannt. Dies erfolgte etwa nach drei Jahren und bedeutete für die Kämpfer die Freistellung von der Pflicht, am Kampf teilnehmen zu müssen.

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Gladiatoren | Ihre Einschulung

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Gladiatoren Schule ludus
by Carole Raddato

Gladiatoren Schule 

Wenn ein neuer Rekrut, genannt Novicius, an einer Gladiatoren-Schule in die Ausbildung kam, wurde er zunächst durch die lanista (Inhaber der Schule), einen Arzt und den Trainern beurteilt. Vom Medici (Arzt) wurde seine Fitness überprüft. Sein Körper wurde quasi bewertet, damit entschieden werden konnte, welche Art von Gladiator-Ausbildung er erhalten sollte.

War seine Physiognomie dazu geeignet eine schwere Rüstung zu tragen oder sollte er lieber in leichter Rüstung kämpfen, waren etwa Fragen, die in die Bewertung einflossen. Die Mehrheit der Gladiatoren entstammten Kriegsgefangenen.

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Gladiatoren | Der Kampftag

Gladiatoren | Der Kampftag
Gladiatoren | Der Kampftag
picture by Carole Raddato

Gladiator | Der Kampf 

Kaiser Augustus etablierte die Veranstaltung von Gladiatorenkämpfen als kaiserliches Privileg. Er bestimmte auch den Ablauf eines Gladiatorenkampfes entscheidend mit.

Die bislang eigenständigen Tierhetzen band er erstmals in den Ablauf am Kampftag ein.

Typisch für einen Tag in einem Amphitheater in der nachaugusteischen Kaiserzeit war der folgende Ablauf:

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Gladiatoren | Waffen

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Die Gladiatoren Bewaffnung
picture by Carole Raddato

Die Gladiatoren und ihre Waffen

Die Ausrüstung der Gladiatoren war von großer Wichtigkeit. Zwei Gladiatoren in Tunika eröffneten üblicherweise die Spiele. Bewaffnet waren sie mit einem Kurzschwert, dem Gladius, nach dem die Kämpfer benannt sind. Sie trugen zudem einen von einem Federbusch gekrönten Helm und ein Rundschild.

Sehr beliebt waren beim Publikum die Retiarius, die mit einem Netz, Dreizack und Dolch kämpften. Sie trugen keinen Helm und kämpften gegen schwere Gladiatoren. Sie zählten zu den so genannten „Rennern“.

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Kolosseum - Gladiatoren Römer Lexikon

Gladiatoren | Alle Typen

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Glas mit Gladiatoren Kampf
picture by Carole Raddato

Gladiatoren Vielfalt – die Gattungen

Gladiatoren wurden nach ihren Waffen und Kampfstile in verschiedene Gattungen unterteilt. Es gab immerhin fast 30 unterschiedliche Gladiatoren – und 42 verschiedene römische Kaiser sahen die Blutbäder im Kolosseum. Die relative Seltenheit der aufwändigen und kostspieligen Gladiatorenkämpfe blieb über die Jahrhunderte weitgehend konstant. Noch im Jahr 354 n. Chr. wurden von den 176 Festtagen 102 für Theateraufführungen, 64 für Wagenrennen und nur zehn für Gladiatorenkämpfe genutzt. Kaiser Honorius war es, der das Ende der Gladiatorenkämpfe in 399 verfügte. Der letzte bekannte Gladiatorenkampf in der Stadt Rom ereignete sich am 1. Januar 404.

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Das römische Reich Kolosseum - Gladiatoren

Gladiatoren: Geschichte Teil I

Gladiatoren Verus und Priscus
Gladiatoren auf dem Weg in die Arena

Wie alles begann: die Gladiatoren

Entstanden sind die Gladiatorenspiele der Römer aus den Kämpfen bei Begräbnisfeiern der Etrusker: Dabei mussten schwerbewaffnete Kriegsgefangene als Menschenopfer gegeneinander zum Zweikampf auf Leben und Tod antreten, um mit ihrem Blut den Geist des Verstorbenen zu versöhnen und die Totengötter gnädig zu stimmen. Den ersten rein römischen Gladiatorenkampf gab es im Jahr 264 v. Chr. Für den verstorbenen Senator Junius Brutus Pera wurde ein Gladiatorenkampf nach etruskischem Vorbild als Opfer abgehalten.

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Das römische Reich Kolosseum - Gladiatoren

Gladiatoren: Auctorati gaben Freiheit auf!

Gladiator Auctorati
Gladiator Auctorati

Was sind Auctorati?

Die auctorati besiegelten mit einem Schwur, den sie am ersten Tage ihrer Ankunft in dem ludus ablegten, dass sie aus freien Stücken ihre Eigenständigkeit aufgaben:„So räume ich meinem Dienstherren ein, mich nach seinem freiem Ermessen zu brennen, in Ketten zu legen, auszupeitschen oder mit dem Schwert zu töten.“

Dieser Eid wurde unter amtlichen Zeugen ausgesprochen und der auctorati gab so für die Zeit des Vertrages seine Freiheit auf. Die meisten frei Rekrutierten waren Männer aus den niederen Schichten der römischen Gesellschaft.

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Das römische Reich Kolosseum - Gladiatoren Römer Lexikon

Berühmte Gladiatoren

Gladiatoren
Stars im Kolosseum

Berühmte Gladiatoren der Arena

Ein wahrhaft interessantes Thema der Antike! Eintauchen in die faszinierenden Geschichten von berühmten Gladiatoren – Männer aus Stahl und Eisen, wie sie lebten und in den blutigen Arenen des alten Roms ihr Leben ließen … unter anderen im berüchtigten Kolosseum.