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Römer Lexikon

Antike: Der Hochzeitstag

Der Hochzeitstag

Die Tür zum Brauthaus wurde in der Antike bei den Römern mit weißen Tüchern verhangen und mit Blumengirlanden am Tag der Hochzeit geschmückt.

Blumengirlande
Putti mir Blumengirlande – via wikicommons (gemeinfrei).

Der Schleier der Braut ist orangerot, safrangelb leuchtet das „flammeum“, die übliche Kleidung der Frau des „flamen“, welcher Scheidung verboten ist. Das Brautkleid ist eine weiße Tunika zum Zeichen der Jungfräulichkeit. Die Haare der Braut sind aufgetürmt – eine Frisur, die an die Haartracht der Vestalinnen erinnert. Eine Haarnadel hält die aufgetürmte Pracht zusammen und symbolisiert die Unterwerfung der Frau unter ihren Bräutigam – der Stab erinnert an den Raub der Sabinerinnen.

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Pantheon - Götter

Göttin Iuno: Was sie mit Valentinstag verbindet …

Blumenstrauß_mit_Tulpen_und_Narzissen_2
Via wikicommons by: J Safa.

St Valentin und die römische Göttin Iuno

Man höre und staune: Sogar unser heutiger Brauch, am Valentinstag Blumen zu verschenken, geht auf den antiken römischen Iuno-Kult zurück!

Denn am 14. Februar feierten die Römer ein Fest zu Ehren der Iuno. Als im 3. Jhd. n. Chr. die Zahl der Übertritte vom heidnischen zum christlichen Glauben abnahm, begannen die Christen auch heidnisches Gedankengut in die Religion aufzunehmen.

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Römische Götter: Vertumnus für Jahreszeiten

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Rudolf II of Habsburg as Vertumnus; by Giuseppe Arcimboldo (1527–1593) via wikimedia (free licence).

Über den Gott Vertumnus

Der Gott Vertumnus, auch Vortumnus genannt, stammt aus dem Etruskischen und teilt einige Charakteristika mit dem etruskischen Hochgott Tinia. Laut Varro wurde der römische Gott, der zu den „kleinen Göttern“ der Römer zählt, von Servius Tullius, dem legendären sechsten Königs Roms, in Rom eingeführt.

Belegt ist der Kult um den Gott Vertumnus erst ab 294 v. Chr. Er galt als Gott der Wandlung und Veränderung. Die Jahreszeiten fielen in seinen Zuständigkeitsbereich ebenso wie die menschlichen Launen.