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Römische Olea: Römer liebten ihr Öl!

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Römer liebten ihr Olivenöl. Via wikimedia by Nicolo Cottone.

Römische Olea – Die Öle der Römer in der Antike

Römische Olea: Mit antikem Öl ist ausschließlich Olivenöl gemeint. Andere ölhaltige Produkte erhielten einen anderen Namen.

Nebst Getreide und Wein ist Olivenöl die Trias der klassischen römischen und überhaupt antiken Ernährung. Nach Getreideprodukten war das Öl im gesamten Mittelmeerraum der wichtigste Kalorienlieferant. Zur Zeit der Römer wurde der Großteil der Olivenernte zu Öl gepresst. Oliven wurden jedoch auch bei den Römern schon in Salz, Essig, Öl oder Most eingelegt, meist unter Zugabe von Gewürzen.

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Römer tranken Honigwein – Prosit Mulsum!

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Römer tranken Honigwein! Via wikicommons.
By Jean-Luc 2005.

Mulsum – Vitalquelle Honigwein

Sehr beliebt und als gesundheitsfördernd geltend war in der Antike bei den Römern auch der mulsum, Honigwein.

Auch Most verarbeiteten die Römer zu Honigwein. Im Mischverhältnis von eins zu vier bis zu zehn tranken ihn die Römer einfach so oder vermischten ihn auch gerne mit Gewürzen und lagerten ihn über Wochen in Tongebinden zur Gärung. Mulsum wurde bereits in der Antike als Aperitif getrunken. Eine hübsche Anekdote dazu: Als Kaiser Augustus den 100-Jährigen Romilius Pollio bei einer Privataudienz fragte, wem er seine körperliche und geistige Agilität verdanke, antwortete Pollio: „Innen dem mulsum und außen dem Öl.“

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Meeresfrüchte der Römer

Meeresfrüchte
Welche Meeresfrüchte aßen die Römer? Via wikicommons by Brücke-Osteuropa.

Die Römer und die Früchte der Meere

Medizinisch spielte nicht nur der Tintenfisch bei den Römern eine wichtige Rolle, sondern auch der Zitterrochen. Krebse tauchen in der Literatur erst im 5. Jhd. v. Chr. auf. Die größeren Arten der Meeresfrüchte galten zu allen Zeiten als essbar und das Fleisch als sehr bekömmlich. Unterschieden wurden vor allem Garnelen und Langusten. Von wirtschaftlicher Bedeutung war der cammarus (Hummer), der im gesamten Mittelmeer gefangen werden konnte.

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Römische cena: Was auf den Teller, was nicht!

Römische cena: Was kam auf den Teller?

Auch wenn Martial ein Mehrgänge-Menü beschreibt, waren die Essen der Römer – römische cena – meist kein großer Luxus. Meist nutzten die Römer die Zutaten, die für sie leicht und einfach auf den römischen Märkten erhältlich waren und aßen saisonale Speisen.

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Salate und Gemüse standen bei den Römern hoch im Kurs. Via wikimedia: Øyvind Holmstad.

Natürlich waren syrische Birnen und Kastanien da eine Ausnahme! Salat, Lauch, Kohl, Bohnen oder Speck etwa gehörten zu den Grundnahrungsmitteln der Römer und waren aus heimischer Herkunft.

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Gewürze aus der Römerzeit

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Römische Küche
by Carole-Raddato

Römische Gewürze

Ob Pfefferminze in der antiken Küche bekannt war, ist unterdessen ungewiss.

Die medizinischen Eigenschaften der wohlriechenden Minze wurden übrigens auch schon früh entdeckt und reichen literarisch sogar bis in die homerische Zeit zurück!