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Römische Statthalter und die Kaiser

Provinzen_im_Alpenraum_ca_150_n_Chr
Die Römischen Provinzen und antikes Straßennetz im Alpenraum ca. 150 n. Chr. wikipedia, Marco Zanoli.

Die Statthalter in den Provinzen und die römischen Kaiser

Obgleich den Herrscher repräsentierend, standen die römischen Statthalter der Provinzen und die römischen Kaiser traditionell in einem Spannungsverhältnis zueinander. Denn einerseits war der Statthalter Vertreter des Kaisers, andererseits stellte der Herrscher aufgrund seiner Entfernung vom Zentrum und den großen militärischen Machtmitteln auch eine Bedrohung für die Zentrale dar. Deshalb versuchten die Kaiser stets die Macht ihrer Repräsentanten einzugrenzen. Die Statthalter in den Provinzen wurden im Turnus ausgetauscht oder das Kommando über Legionen wurde zum Beispiel als Kompetenzeinschränkung an separate Legionslegaten vergeben. 

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Römische ritterliche Statthalter & die Provinzen

Römischer_Statthalter
Fresko: Statthalter Laurentius und die Armen;
by W. Moroder via wikimedia.

Römische Statthalter

Einige kaiserliche Provinzen wurden auch römischen Rittern unterstellt. Insbesondere die Provinz Aegyptus betrachtete der Kaiser dabei nicht als offizielle Provinz sondern eher als seinen Privatbesitz. Außerdem waren in erster Linie kleinere Regionen von strategischer Bedeutung ritterliche Provinzen; etwa die Alpes Graiae et Poeninae oder die Alpes Cottiae wegen der Pässe. Und auch die ehemaligen Vasallenstaaten wie Noricum oder Mauretania wurden ritterlichen Statthaltern anvertraut.

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Geschichte Roms: Samnitenkriege & Armee

Römischer_Helm_Typ_Neubiber
Römischer Helm Typ Niderbiber by MittlererWeg/wikimedia commons.

Die Geschichte Roms und der dritte Krieg mit dem Volk der Samniten

Einen dritten Krieg mit den Samniten konnten die Römer nicht vermeiden. Dieser dauerte in der Geschichte Roms von 298 bis 290 v. Chr. Im Jahr 296 v. Chr. marschierten die Samniten nach Norden, um sich mit den Galliern, Etruskern und Umbriern zu vereinen, die sich gegen die Römer erhoben hatte.

Die Römer konnten in das samnitische Gebiet eindringen und zwangen den Gegner zur Kapitulation. Mit diesem Sieg Roms entschied sich das Schicksal Italiens. Denn die Römer konnten sich immer wieder in den Kämpfen gegen die Samniten auf die latinischen Kolonien stützen und die im Inneren des Landes ansässigen Stämme spalten. Die Armee der Römer hatte zudem in dem Krieg erheblich an Stärke gewonnen.