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Römer Lexikon

Geschichte Roms: Komplexe Gesellschaftsstruktur

EdiktPotsdam
Edikte blieben Regelwerk. Titelseite des Edikts von Potsdam (1685) via wikimedia commons.

Geschichte Roms – Soziale Entspannung

366 v. Chr. schufen die Römer das neue Amt des Prätors, um auch Plebejer niedrigen Ranges zu unterstützen.

Die beiden Konsuln beschäftigten sich mit militärischen Dingen, während der „städtische Prätor“ rechtliche und andere zivile Aufgaben übernahm.

Die von den Prätoren erlassenen Edikte berücksichtigten im Jahresturnus besonders die Interessen der Unterprivilegierten. Aufgrund seiner Verantwortung für die Rechtsprechung waren die Edikte des Prätors besonders wichtig. Sie wurden mit der Zeit noch wichtiger sogar als die Zwölftafelgesetze.

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Römische Sklaven: Leben und Wandel der Zeit

Geld
Reiche Römer konnten sich viele Sklaven halten. Münzschatz (insgesamt 615 Antoniniane und Denare) by Anagoria via wikimedia commons.

Römische Sklaven

Römische Sklaven waren ursprünglich ausschließlich Schuldsklaven. Erst später wurden Kriegsgefangene zu Sklaven gemacht und als die Schuldsklaverei im 2. Jhd. v. Chr. auf Druck der Bevölkerung hin verboten wurde, wurden nahezu nur noch Kriegsgefangene zu Sklaven gemacht.

Denn durch die zahlreichen Eroberungsfeldzüge der Römer kamen immer mehr Kriegsgefangene und die Schuldsklaverei wurde dadurch hinfällig. Zudem wurde eine Freie zur Sklavin, wenn sie mit einem Sklaven in eheähnlicher Lebensgemeinschaft (in contubernio) lebte und der Herr des Sklaven dem Zusammenleben nicht zustimmte.

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Göttin Fides: Personifikation des Vertrauens

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Der Olivenzweig war Attribut der römischen Göttin Fides. By Hans Bernhard (Schnobby) via wikimedia commons.

Fides: Personifikation des hohen Vertrauens

Fides (lat. Fidēs für Vertrauen, Treue, Glaube) war in der römischen Religion die Personifikation des Vertrauens, der Treue und des Eides. Von den Römern wurde die Göttin Fides auch unter dem Namen Fides Publica Populi Romani, in der Übersetzung: „allgemeine Vertrauenswürdigkeit des römischen Volkes“, geehrt.