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Politik & Verwaltung: die römische Curiae

Soldat
Motiv: Römischer Soldat mit Schild; by User:FA2010 (gemeinfrei).

Römische Politik und Verwaltung – die Curiae

Die Curiae setzten sich ursprünglich den Patriziern als einzige römische Vollbürger zusammen. Nur durch cooptatio, die Wahl durch die Mitglieder, oder durch adlectio, Erlaubnis von Plebejern, konnte man in die Curiae aufgenommen werden.

Als die Abstimmung über römische Gesetze auf die Centuriatskomitien überging, sicherten sich die Patrizier jedoch weiterhin das Recht, einen Beschluss der Komitien durch Ablehnung durch die Comitia Curiata zur Nichte machen zu können.

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Fest für die Erdgöttin Ceres im April!

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Detail einer Skulptur mit dem Namen “Ackerbau” (Wien),
by PictureObelix via wikimedia commons.

Römische Göttin Ceres

Relativ früh erhielt der Tempel der römischen Erdgöttin Ceres einen eigenen Priester. Der Tempel war der sakrale Mittelpunkt der römischen Plebs und der Tempel der Ceres hatte zudem Asylrecht.

Im Tempel befand sich außerdem ein Archiv und beherbergte die Kasse. Von diesem sakralen Ort ging die secessiones von 494 v. Chr. und 450/449 v. Chr. aus. Es war der Auszug der Plebejer auf den Mons Sacer, mit welchen die Plebejer die Patrizier bezwangen und das Plebiszit einführten – eine Abstimmung des Wahlvolkes über ein Sachfrage. Die Volkstribunen waren gegenüber der Ceres zur Gesetzeseinhaltung verpflichtet.

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Römische Politik & Verwaltung: Comitia

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Treppe zum römischen Kapitol;
via wikicommons by Bgabel (Gnu free).

Die römische Comitia

Die römische Comitia war eine rechtmäßige Versammlung der römischen Bürger, die von den Würdenträgern des Volkes (Magistrate und Pontifices) einberufen wurde zu Wahlen oder zur Information des Volkes.

Da die Magistrate nicht selbstständig Gesetze erlassen durften, mussten sie die Volksversammlung zur Ratifizierung ihrer Gesetzesvorschläge einberufen. Die römische Volksversammlung existierte schon während der Königszeit.

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Geschichte Roms: Komplexe Gesellschaftsstruktur

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Edikte blieben Regelwerk. Titelseite des Edikts von Potsdam (1685) via wikimedia commons.

Geschichte Roms – Soziale Entspannung

366 v. Chr. schufen die Römer das neue Amt des Prätors, um auch Plebejer niedrigen Ranges zu unterstützen.

Die beiden Konsuln beschäftigten sich mit militärischen Dingen, während der „städtische Prätor“ rechtliche und andere zivile Aufgaben übernahm.

Die von den Prätoren erlassenen Edikte berücksichtigten im Jahresturnus besonders die Interessen der Unterprivilegierten. Aufgrund seiner Verantwortung für die Rechtsprechung waren die Edikte des Prätors besonders wichtig. Sie wurden mit der Zeit noch wichtiger sogar als die Zwölftafelgesetze.

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Römische Ehe unter Kaiser Augustus

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Römische Ehe: Gesetz unter Kaiser Augustus

Kaiser Augustus wurde berühmt für seine bevölkerungs- und gesellschaftspolitischen Reformen, die neben dem Freilassungsgesetz auch Gesetze über die römische Ehe als Kernstücke enthielten.

Dabei wurde die auch sonst vielzitierte altrömische Tugend (Italica virtutis) gegenüber der zunehmenden Scheu der höheren Stände vor Ehe und Kindern beschworen.