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Geschichte Roms: Macht und Ständekampf

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Römern ging es ums Gleichgewicht – Oktant aus Ebenholz mit Messingbeschlägen und Elfenbein- Einlagen; Springer Joshua, Hersteller/in; Museum für Hamburgische Geschichte via wikimedia.

Frühe Republik: Ständekämpfe

Die römische Republik gründete sich in der Geschichte Roms auf das Gleichgewicht zwischen Volk, Senat und Magistraten. Die Magistrate wurden auf bestimmte Zeit vom Volk gewählt und regierten ohne Entlohnung, immer mit einem ranggleichen Amtskollegen zusammen – nach dem Prinzip der Kollegialität.

Die Laufbahn bestimmte der cursus honorum – feste obligatorische Vorschriften. Die Laufbahn verlief über den Quästor (Finanzen), Ädil (Polizei, Sicherstellung der Lebensmittelversorgung und Organisation der Spiele) und Prätor (Justiz). Neben diesen Magistratsämtern gab es zudem noch den Zensor, der die Verzeichnisse der Senatoren erstellte und für die Volkszählung zuständig war.

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Geschichte Roms: Latium und Latiner

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Parco archeologico del Tusculum, Lazio, Italia. By Patafisik via wikimedia commons.

Geschichte Roms: Römer in Latium und Campania

Das Gleichgewicht unter den latinischen Bundesgenossen hatte sich in der Geschichte Roms zugunsten der Römer verlagert. Und so wollten sich einige der bedeutenden latinischen Städte von Rom lossagen.

Die Bewohner Tusculums etwa konnten die Römer lediglich dadurch beschwichtigen, dass sie sie 381 v. Chr. als voll berechtigte Staatsbürger in das römische Staatswesen aufnahmen. Diese Politik der Römer hatte Zukunftsperspektive: Den latinischen Städten wurden alle römischen Rechte gewährt, wodurch sie zu einem römischen Gemeinwesen wurde, ohne ihre eigene Struktur und Identität und Selbstverwaltung aufgeben zu müssen.

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Geschichte Roms: Das Zwölftafelgesetz

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Dort gibt es auch antike Wachstafeln.

Die Geschichte Roms – das Zwölftafelgesetz

451 v. Chr. formulierten die Plebejer sehr deutlich, dass sie ein Mitspracherecht im öffentlichen Leben Roms wollten. Die Ernennung der Konsuln musste gar verschoben werden.

Schriftliche Gesetze waren die Hauptforderung der Plebs und so setzte sich ein Gremium aus Patriziern zusammen, die decemviri (zehn Männer), um eine schriftliche Sammlung von Gesetzen für das Zusammenleben im antiken Rom zu erstellen. Angeregt waren die Plebejer dazu von den Griechen, bei denen das schriftliche Gesetz sich längst bewährt hatte. Das Ergebnis wurde von der comitia centuriata zum gültigen Gesetz erklärt und anschließend auf zwölf Tafeln niedergeschrieben.