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Römische cena: Was auf den Teller, was nicht!

Römische cena: Was kam auf den Teller?

Auch wenn Martial ein Mehrgänge-Menü beschreibt, waren die Essen der Römer – römische cena – meist kein großer Luxus. Meist nutzten die Römer die Zutaten, die für sie leicht und einfach auf den römischen Märkten erhältlich waren und aßen saisonale Speisen.

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Salate und Gemüse standen bei den Römern hoch im Kurs. Via wikimedia: Øyvind Holmstad.

Natürlich waren syrische Birnen und Kastanien da eine Ausnahme! Salat, Lauch, Kohl, Bohnen oder Speck etwa gehörten zu den Grundnahrungsmitteln der Römer und waren aus heimischer Herkunft.

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Römische Cena: Was kommt auf den Tisch?

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Römische cena – Besonders gerne aßen Römer Fisch.
Via wikimedia by LutzBruno.

Was aßen die Römer zur römischen cena?

Ursprünglich aßen die Römer zur täglichen Hauptmahlzeit – römische cena – einen so genannten puls, einen Dinkelmehlbrei mit Gemüse als Hauptgang sowie einen Nachtisch.

Typische römische Speisen für die römische cena waren auch das moretum, eine Kräuterpaste oder patina/patella, ein Teig aus mit Eiern mit Gemüse oder Fisch vermischt. Zudem gab es minutal, Fisch- oder Fleischgeschnetzeltes, das mit Früchten angereichert wurde oder ofellae, gebratene Fleischstückchen, die oft auf Spießen gebraten wurden.

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Gemüse im Speiseplan: Knoblauch urrömisch!

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Allium sativum – Knoblauchzwiebel: H. Zell (Gnu free).

Gemüse auf römischem Speiseplan: Holus

Neben dem Getreide waren bei den Römern Gemüsepflanzen die wichtigsten pflanzlichen Nahrungsmittel.

Geschätzt wurden vor allem Hülsenfrüchte, dielegumina genannt. Sie waren wegen ihres hohen Eiweißgehalts ein guter Ersatz für Fleisch, das nicht immer zu haben war und zudem teurer war. Vorteilhaft außerdem: man konnte sie gut trocknen und lagern. Die wichtigsten Hülsenfrüchte waren fabae (Feldbohnen), pisa (Erbsen) und lentes (Linsen). Sie hatten im Mittelmeerraum schon lange Ackertradition, die weit in die Vorgeschichte reicht.

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Römische Küche: Fungi – Pilze – in der Antike

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Fungi waren in der römischen Küche durchaus präsent. Via wikimedia commons by Manfred&Barbara Aulbach.

Fungi in der römischen Küche – Die Pilze

Schon in der Steinzeit aßen die Menschen Pilze und auch in der Antike zählten fungi zu den Nahrungsmitteln.

Italien bot gutes Gedeihen für Pilze in großer Vielfalt, sodass sie in der römischen Küche Einzug hielten. Zum Feuermachen verwendeten Römer gar Boviste oder Zunderschwämme. Beim Verzehr war natürlich auch damals schon die Unterscheidung von giftigen und ungiftigen Pilzen von entscheidender Bedeutung. Bereits im 5. Jhd. v. Chr. soll der athenische Dichter Euripides seine Ehefrau, Tochter und zwei Söhne an einem Tag durch giftige Pilze verloren haben.

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Römisches Essen | Panis

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Römisches Essen – panis

Römisches Panis wird gesäuert – Opferbrot!

Sowohl auf dem Land als auch in der Stadt, kam bei den Römern die Produktion rasch in Gang, als man im 2. Jhd. v. Chr. in Italien lernte, gesäuertes Brot herzustellen. Damit gehörte das „Breizeitalter“ der Römer der Vergangenheit an.

Puls aus Spelt blieb jedoch weiterhin auf der Speisekarte. Ärmere Römer aßen Schwarzbrot. Für die wohlhabende Bevölkerung entwickelten die Bäcker eigene Sorten. Neben Weißbrot entsannen die römischen Bäcker Delikatess-Brote wie panis artopticus, das am Grill auf Spießen gebacken wurde oder panis testaticus, das sie in irdenen Vasen herstellten. Beliebt waren bei den Römern auch so genannte mustacei – Mostbrötchen – die sogar auf dem Feld zubereitet werden konnten. Für rituelle Handlungen etablierte sich gar ein libum – ein Opferbrot!

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Das römische Reich Essen - Trinken - cena Römer Lexikon

Reiche Römer zeigten Luxus durch Sklaven!

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Reiche Römer ließen sich ihr Licht von Sklaven tragen. Diese hübschen Lampen für Öl gibt es im Römershop.

Sklaven demonstrieren den Luxus ihrer Herren

Wahren Luxus demonstrierten reiche Römer im antiken Rom, indem sie sich Sklaven für alle möglichen Dinge hielten.

So hatten wohlhabende Römer in der Antike etwa Fackel- und Laternenträger, die ihnen nachts den Weg von der Taberna oder vom Gastmahl bei Freunden leuchteten. Man sah die müden lampadarii, beziehungsweise lanternarii dann auch oftmals vor dem Etablissement, in dem ihr Herr gerade weilte, wartend – auch mal schlafend; das jedoch war nicht ungefährlich, denn schon in der Antike war das kriminelle Potential in den dunklen Gassen Roms nicht zu unterschätzen und die treuen Diener konnten beklaut werden. Diese Laternenträger galten als ein ganz normaler Luxus der Wohlhabenden, ebenso wie etwa Sklaven, die ihren Herren die Schuhe hinterher trugen.

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Das römische Reich Essen - Trinken - cena Römer Lexikon

Römische Küche | Speisen wie die Römer!

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Reibeschale – Mortarium aus dem Römershop mit Mörser.

Römische Küche: Wie die Römer speisten

Die römische Küche und das traditionelle Festmahl wurden in der Antike hoch geschätzt. Das Gastmahl, das Essen und Trinken mit Freunden, hatte seinen Schwerpunkt nicht nur auf dem Gaumenkitzel, sondern auch auf den Ideen und Reden, die in Form von Tischgesprächen vorgetragen wurden.

Dieses Gastmahl begleiteten mehr oder minder erbauliche Unterhaltungen und Philosophien. Aber auch spontane Abendessen im kleinen Kreise gab es oft. Römische Gastgeber der römischen Küche waren insgesamt gastfreundlicher und improvisationsfreudiger als zu heutiger Zeit.

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Das römische Reich Essen - Trinken - cena Römer Lexikon

Römisches Essen | Obst – poma

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Römisches Fresko mit Obst

Obst in der Antike: Poma

Die Römer aßen Obst in allerlei Varianten: frisch, getrocknet oder eingemacht. Erst im Zuge der Romanisierung entwickelte sich der Anbau von Obst – besonders in den Provinzen. Zuvor stammte das meiste Obst, das die Römer verzehrten, von wild gewachsenen Bäumen und Sträuchern.

Die archäologische Rekonstruktion von dem Kernobst, das Römer aßen resultiert aus den wenig verrotteten Resten, wie etwa Kerne oder auch Schale. Obst hatte hernach bei den Römern immer Saison. Durch das saisonal abhängige Angebot, litten die Römer des Öfteren unter Erkrankungen durch übermäßigen oder unreifen Genuss von Früchten. Durchfall und Typhus konnten Folgen sein.

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Römische Terra Sigillata: Prachtstück Patera

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Römische Patera mit schöner Römerin aus Terra Sigillata.

Römische Patera – Prachtstück römischer Keramik

Die antike Patera wurde sowohl von den Griechen wie auch den Römern als Gefäß genutzt, das besonders im unteritalischen und römischen Kult zum Einsatz kam. Die Patera, manchmal auch Knopfhenkelschale genannt, ist eine Sonderform apulischer Keramik. Die bis zu 70 Zentimeter im Durchmesser messenden antiken Schüsseln haben auf dem Rand zwei Henkel, die typischer Weise von Knöpfen eingefasst sind. Im Inneren wurden oftmals auch Grabmalszenen abgebildet. Außenbilder waren selten, weshalb dieses von Hand gefertigte antike Gefäß als eine Rarität gelten darf!

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Römisches Essen | Das gesellige Gastmahl

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“Gastmahl”: Öl auf Leinwand by Stephan Kessler via wikimedia commons.

Das römische Gastmahl

Das gesellige Gastmahl spielte bei den Römern eine sehr wichtige Rolle und ging meist einher mit künstlerischen Darbietungen. Hier legten die Römer großen Wert auf ausschweifende und luxuriöse Gestaltung für das römische Gastmahl. Je ausgefallener ein solches römisches Gastmahl war, desto gelungener galt es. Einfache Gerichte und Getränke waren dennoch stets ein Bestandteil der römischen Gastmähler und sogar großer Bankette.