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Darstellung der römischen Göttin Tellus

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Göttin Tellus und die Ernte …
Via wikicommons; Anonymous post on www.4chan.org/hr.

Die römische Göttin Tellus

Im Kult opferten die Römer der Göttin Tellus vor der Aussaat und nach der Ernte trächtige Tiere, in erster Linie Schweine.

Beim am 15. April stattfindenden Fest Fordicidia wurden 30 boves fordae, trächtige Kühe, geschlachtet. Die ungeborenen Kälber wurden unter der Aufsicht der Vestalis maxima, der Obervestalin, verbrannt, was zur irrigen Annahme führte, dass die Göttin Vesta und die römische Erdgöttin Tellus eine Gottheit seien. Vermutlich führte auch die Tatsache, dass es von der römischen Göttin Tellus kein menschliches Bild gab, zu dem Irrtum.

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Pantheon - Götter Römer Lexikon

Römische Jagdgöttin Diana & glückliche Bäume!

Bäume
Bäume für die Jagdgöttin Diana:
Creative Commons by Demonwhip.

Die römische Göttin der Jagd – Diana

Die römische Göttin Diana geht auf die alte italische Natur- und Fruchtbarkeitsgöttin und Helferin bei Geburten zurück.

Schon früh wurde die Jagdgöttin Diana der griechischen Göttin Artemis gleichgesetzt, aufgrund der gleichen Wurzeln und wurde so zur Zwillingsschwester von Apollo. Die römische Göttin Diana war zuständige Schutzherrin für die Frauen und die Jagd. Der Name der Diana stammt vom Wort dium, was so viel wie „heller Himmel“ bedeutete und wie ihr griechisches Pendant, war sie auch Mondgöttin. Der Kult der Luna ging auf die römische Göttin Diana über.

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Römische Hochzeit: Vorbereitungen für Bräute

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Säulenheilige Braut in der Schulstraße in Düsseldorf; by Frank Vincentz (GFDL; self made) via wikimedia commons.

Vorbereitungen für eine römische Hochzeit

Römische Hochzeit: Die Hochzeitsriten der Römer nahmen mehrere Tage in Anspruch. Für die Braut begannen die rituellen Hochzeitszeremonien am Abend vor dem Hochzeitstag.

Dies war der Zeitpunkt, in dem die Braut Abschied von ihrer Kindheit nahm  und in die Erwachsenenwelt übertrat. Rituell legte sie ihre Kleidung der Kindheit ab und weihte diese mitsamt ihren Spielsachen als Opfer den Göttern. Danach wurde die Braut für ihren so wichtigen Tag im Leben, den Hochzeitstag hergerichtet.

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Römischer Cultus: Öffentlicher Kult der Römer

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Das Forum Romanum vor der Ausgrabung. Die ersten umfangreichen Ausgrabungen fanden erst zwischen 1803 und 1818 statt. Die Sicht geht vom Abhang des Kapitols, rechts der Tempel des Saturn, vorn der Bogen des Septimius Severus – Blick auf den Platz der Senatoren. Hinten links das Colosseum, im Hintergrund die Albaner Berge. Via wikimedia commons.

Der römische Cultus

Das Leben der Römer war von Ritualen und Kulten geprägt. Die äußeren Handlungen der römischen Riten veränderten sich auch über den Lauf der Geschichte nur wenig. Eher noch änderte sich der eine oder andere Sinngehalt eines Ritus.

Die römischen Kulte, römisch cultus, waren so vielfältig und umfangreich, dass viele Details nicht rekonstruierbar sind. Doch genau diese zum Teil geradezu peniblen Details waren es, welche die Römer genauestens befolgten, denn in ihrem Glauben verursachte auch nur die geringste Abweichung den Zorn der Götter. Die staatlich verwahrten Sibyllischen Bücher, die so genannten libri sibyllini, enthielten viele der römischen Ritualvorschriften.